REISEBLOG 1/2 #WEICHENSTELLUNGEN

REISEBLOG 1/2 #WEICHENSTELLUNGEN

Aufgeregt vor dem Abflug, Flughafen Wien

Auf unserem Sterbebett werden wir nicht die Dinge bereuen, die wir getan haben – sondern die Dinge, die wir nicht getan haben.

Randy Tausch

Es liegt mir am Herzen, das obige Zitat und die folgenden Worte, die am Ende dieses Reiseblogs stehen, bereits auch hier am Anfang festzuhalten (für alle, die aus Zeitmangel oder anderem Interesse den Blog nicht lesen):

Wo brennt es in dir?

Wo ist es Zeit loszulassen?

Wo kannst du deinem Herzen mehr vertrauen als deinem Verstand?

Wo findest du deine Freude (wieder)?

Bist auch du mutig!?

Nimmst du das, was dir wirklich-wirklich wichtig ist, ernst?

Trete aus deiner Komfortzone heraus! 

Und erfreue dich deiner Freiheit, deinem Erfolg, deinem Glück, deinem Leben!


Ein Lieblingsplatz von mir – der Port von Barcelona

WEICHENSTELLUNGEN 

Wie ist die Idee einer Reise entstanden?

18. Februar 2019 – Im Bus nach Córdoba/Spanien beginne ich meine Erzählung aufzuschreiben. Die Namen in meiner Geschichte zwischen Fiktion und Wahrheit wurden teilweise geändert. 

Freiheit ist die Abwesenheit von Druck.

aus „Das Alphabet Gottes“


Idee Jakobsweg


Erst kam der Wunsch, einmal den Jakobsweg zu gehen. Nachdem ich in den letzten Jahren bereits mehrmals nach Mariazell gepilgert bin und ich es außerdem liebe, mich in der Natur zu bewegen, wurde der Ruf nach mehr in mir geweckt. Reisen war schon lange meine Leidenschaft. Das Jahr 2017 kürte ich zu meinem bisher intensivsten Reisejahr, wodurch mein Fernweh nur noch mehr geschürt wurde. Zu verdanken hatte ich dies auch Cara, meiner älteren Tochter, die mir durch ihren Beruf als Stewardess ermöglichen konnte, mit ihr zweimal nach Amerika zu reisen. 


Freiheit

Mein Lieblingsfilm “Eat Pray Love” mit Julia Roberts und Javier Bardem öffnete mein Herz, animierte mich zu einer ähnlichen Reise: 

erst Italien zum Essen, dann Indien zum Beten, dann Bali zum Verlieben. 

Welch wundervolle Vorstellung! 


Ich begann, nach dem Ende meiner 2 1/2-jährigen Beziehung meine Freiheit zu genießen – wobei Freiheit bei mir anders zu verstehen ist. Andere würden jetzt auf den Putz hauen, fortgehen, sich mit anderen Männern vergnügen. Das ist es nicht, was ICH unter Freiheit verstehe. Für mich ist Freiheit, meine Wahrheit zu leben. Ganz ich sein zu dürfen, mich nicht für einen anderen verbiegen oder verstellen zu müssen. Das zu leben, was mir wichtig ist. Trotz dieser nun gewonnenen Freiheit verspürte ich den Wunsch nach „dem“ Seelenpartner, der mich eben so nimmt wie ich bin. Mit all meinen Macken und meiner Freiheitsliebe. Und natürlich auch umgekehrt. Ein Mensch, dem ich alle meine Gefühle anvertrauen kann, mit dem ich gemeinsam wachsen kann. Mit all unseren Programmen und Gefühlen, in vollkommener Akzeptanz, ohne Erwartungen, bedingungslos liebend. 

In einer Meditation verspürte ich ganz deutlich, dass es diesen gibt und er auf mich irgendwo wartet. Geduldig. Bis ich soweit bin. Oder er.

Ein Seelenpartner muss nicht gesucht werden. Er findet uns genau dann, wenn beide Seelen dafür reif genug sind.

J.S. Wiech


Meine Überlegung kam auf, ob nicht doch mein Ex-Freund Marc mein Seelenpartner sei. Von inniger Liebe in meinem Herzen spürend, wechselte meine Stimmung durch aufkommenden Zweifel gerne ihre Farbe. Ist er mein Seelenpartner? Doch wie könne dies der Fall sein, wenn ich Zweifel hege? Wenn er mein Seelenpartner wäre, würde ich es wissen und nicht zweifeln! 


Doch ohne Zweifel konnte ich mich nicht auf eine solch längere Reise einlassen, mit dem Wissen, dass jemand daheim auf mich wartet. Ich brauchte den Kopf frei, um meine Wahrheit leben zu können, ohne – in welcher Form auch immer – gehemmt sein zu müssen. 

Zeichen

Spannend waren nichtsdestotrotz die Zeichen, in denen ich jedesmal den Eiffelturm wahrnehmen konnte – sei es in einem Instagram-Video von Phil Goodauf dessen Polster auf der Couch oder einer Karte im Scheckkarten-Format, auf der stand “Folge deinem Herzen”, die mir später auch noch meine Freundin aus ihrem Buchladen schenkte. 

Finde ich in Paris meinen Seelenpartner?


Die Sehnsucht nach Hawaii verspürte ich erstmals durch den Film und die Musik “The Descendants”. In einem Video und bei einem „Bücher mit Herz“-Verlagsmeeting hörte ich von „ho’oponopono“, es ist ein Ritual aus Hawaii, bei dem es um Vergebung geht, welches mich wiederum zu den Hawaiianischen Inseln führte. Meine Ambition, irgendwann nach Hawaii zu kommen, wurde mit dem Video verstärkt und durch die Tatsache, dass die Hawaiianer so friedlich miteinander leben. Zugefallen ist mir obendrein ein Reiseführer über Hawaii in der bereits erwähnten Lieblingsbuchhandlung Skybooksin Mödling, den ich – als er mir ins Auge gestochen war – um einen Euro gebraucht womöglich in weiser Voraussicht erwarb.

Ruf des Herzens folgen


Aus den Zeichen, die ich erhalten habe, entstand ein Ruf, dem ich folgen wollte. Weitere Weichen wurden gestellt, bis der Beginn (m)einer Reise Wirklichkeit wurde.
Es ergab sich eines ins andere. Im Herbst 2018 packte mich endgültig der Entschluss, auf Reisen zu gehen – aus mehreren Gründen: Ich war Single, meine Kinder sind erwachsen geworden und haben beide einen Job, verdienen ihr eigenes Geld, sind autark genug, alleine ihren Weg zu gehen, sodass ich als Mutter meinen Ruf folgen oder auch meinen Spleen durchsetzen kann. Ich las mehrere Bücher, die mir wiederum zufällig in die Hände geraten waren. Es war die „Magnolienfrau“und „Mit 50 Euro um die Welt“. Beide Bücher waren für mich sehr bewegend und inspirierend. Zweiteres erzählt von einem jungen deutschen Burschen, der eine 4-jährige Weltreise machte. Er führte mich zu der Möglichkeit des Couchsurfens. Sogleich lud ich mir die entsprechende App herunter und registrierte mich, um näher in die Welt des „Low-Budget“-Reisens einzutauchen.


Wir kündigten schweren Herzens unsere Wohnung in Liesing, in der wir fast 12 Jahre gelebt hatten. Zwei Jahre zuvor zog ich bereits nach Mödling, was ich positiven Umständen verdanke. Meine jüngere Tochter wohnte seitdem mit ihrem Freund in der Liesinger Wohnung. Es war jedoch eine kostspielige Angelegenheit, und so ließ die Trennung der beiden die Entscheidung fällen, die Wohnung aufzugeben. Meine Idee entstand, meiner Tochter anzubieten, während meiner Reise, die ich einmal geistig für ein halbes Jahr plante, in meine kleine Mödlinger Wohnung zu ziehen. So wäre uns beiden finanziell erst einmal geholfen.


Natürlich würde meine Reise eine „Low-Budget“-Reise werden. Ich informierte mich in unzähligen Videos von Weltreisenden über alles Notwendige. Auch der Jakobsweg kam mir dabei wieder unter. Ich bevorzugte die Küstenvariante und kaufte mir bereits einen Wanderführer für die Region des Camino del Norte wie auch den des Camino de Portuguese. Es gibt – mit wem ich auch spreche – so einige Für und Wider was die Küste und auch Portugal anbelangt. Vielleicht mache ich auch Teile von jedem. Eine Option für mich wäre, nach meiner Mariazell-Pilgerung Anfang Juni weiter zu pilgern und zu trampen, ein bisschen mit dem Zug, ein bisschen mit dem Bus, und zu wandern, wenn mir danach ist – auf diese Weise in Richtung Westen bis nach Paris, dort weiter Richtung Spanien und Portugal bis nach Santiago de Compostela. Und wenn es mir zu heiß wird, lege ich einen Low-Budget-Meeresaufenthalt ein, wo es mir gerade gefällt. Es kamen mir auch weitere Optionen in den Sinn, im wahrsten Sinne, denn Sinn soll das Ganze jedenfalls auch haben… im Dienste der Menschheit.


Ein Ashram in Indien für vier Wochen als Reisebeginn bewegte zuerst mein Herz. Nicht zuletzt Dank „Eat Pray Love„, wo die Hauptdarstellerin in Indien betete, und Dank der „Magnolienfrau“,die in Indien ihre Liebe fand. Ich suchte mir ein Ashram in Goa aus, denn ich liebe das Meer. Ich war beinahe soweit, dass ich buchte. Doch es kamen Bedenken auf, einige Freundinnen und Bekannte rieten von Indien als erste Destination ab und ich bekam nicht nur Angst wegen ihrer Sorgen, was in einem Land wie Indien alles auf mich als Frau zukommen könnte, sondern auch wegen notwendiger Impfungen, die ich vermeiden wollte. Ich machte einen Impfstatus bei meiner Ärztin, die feststellte, dass ich Hepatitis A noch geschützt bin, obwohl meine Impfungen mehr als 20 Jahre zurücklagen. Doch die Ärztin empfahl mir eine Reihe anderer Impfungen, wie Cholera und Hepatitis B, welche ich sogleich trotz meiner inneren Impfabwehr in der Apotheke besorgte. Erst danach las ich im Internet nach, was diese Impfungen für Nebenwirkungen haben können. Obwohl ich durchaus intuitiv wusste, dass ich mich nicht impfen lassen möchte, löste erst das Nachlesen meine Entscheidung aus, mir weder die anderen Empfehlungen noch die beiden bereits im Kühlschrank gelagerten Impfungen zu injizieren. 70,- Euro liegen nun brach, aber gekühlt werden sie wenigstens.


Durch all diese Umstände schien es mir sinnvoller, erst einmal Europa zu bereisen. Mit dieser Entscheidung war ich beruhigter, auch um Sprachen aufzufrischen, denn Englisch konnte ich zwar kommunizieren, doch fehlte mir sehr viel an Routine und Vokabeln, erst recht in Italienisch. Ich begann englische Videos zu schauen und meine Lern-Hörbücher zu hören. In der EU unterwegs zu sein als Start meiner Reise wog mich in Sicherheit. Nur unentschieden war ich, mit welcher Stadt ich beginnen würde. Paris?


Die möglichen Flüge und Hostels als Unterkünfte zu checken, waren der Anfang, ebenso wie die Couchsurfing-App zu durchforsten. Meine Freundin bekam auch Freude daran, und wollte mich die ersten Tage begleiten. Sie wollte so gerne einmal nach Barcelona. Barcelona hat mich bereits vor zehn Jahren zweifellos fasziniert. Und so war es dann auch: Ich begann meine Reise in Spanien, nicht in Frankreich. 

Der Plan war somit, meine Reise am 4. Februar 2019 in Barcelona zu starten, denn ab Anfang Februar würde meine Tochter meine Wohnung benötigen. Meine geplante freundschaftliche Begleitung musste jedoch ausfallen. Doch mein Hostel war bereits gebucht – um 12,- Euro pro Nacht im gemischten 12er-Schlafsaal inklusive Frühstück. Es war der günstigste mögliche Tarif in dieser Unterkunft. Zu einer späteren Saison würde der Preis doppelt so hoch sein.

Werde ich es wagen, die Reise nun doch alleine anzutreten? Traue ich mich, den Flug zu buchen, der in der günstigsten Version nicht stornierbar ist? Werde ich diese Risiken eingehen? Oder werde ich doch einen feigen Rückzieher machen, in meine Komfortzone zurücktreten, und das Hostel auf Booking.com bequem und kostenlos stornieren? 

Ich wagte es! Ich entschied mich, meine Reise alleine anzugehen und buchte den Flug um 58,- Euro inklusive Gepäckaufgabe, ohne Stornomöglichkeit. Dies war eine echte Hürde für mich und erforderte unglaublich viel Mut. 

Wow, ich hab’s tatsächlich getan! Ich hab gebucht!

Jetzt gibt es kein zurück mehr! 

Oder doch?

In meinem im Werden befindlichen Buch #fromeuropetohawaiiberichte ich ausführlich über einige Herausforderungen, die mich vor meinen Abflug noch ordentlich auf die Probe stellten.

Paris muss noch warten, es hat in der Detail-Planung noch nicht Platz gefunden. Spanien und Italien jedoch sehr wohl … weil dann doch soweit alles geregelt war und ich ein gutes Gefühl hatte, die Reise anzutreten… und weil wohl der RICHTIGE Zeitpunkt für eine solche längere Reise NIE wirklich gegeben ist! Man findet immer Gründe, warum man daheim bleiben sollte. 

Wo brennt es in dir?

Wo ist es Zeit loszulassen?

Wo kannst du deinem Herzen mehr vertrauen als deinem Verstand?

Wo findest du deine Freude (wieder)?

Bist auch du mutig!?

Nimmst du das, was dir wirklich-wirklich wichtig ist, ernst?

Trete aus deiner Komfortzone heraus! 

Und erfreue dich deiner Freiheit, deinem Erfolg, deinem Glück, deinem Leben!

Herzensgrüße Eure Sandra 

Folge deinem Herzen, es kennt den Weg!

Autor unbekannt
Sandra Kietreiber

Sandra Kietreiber

Autoren

Über die Autorin

Sandra ist im Juli 1966 in Wien geboren und lebt seit einiger Zeit zum zweiten Mal im Bezirk Mödling. Sie hat zwei Töchter, die bereits erwachsen sind.

In ihrer Jugendzeit hat sie schon gerne Tagebuch geschrieben und Gedichte verfasst. Die Herausforderungen, das Drama und das wiederkehrende Leid in ihrem Leben haben sie dazu bewogen, die verschiedenen Aufregungen und Eskapaden befreiend niederzuschreiben. So entstand in den Jahren die Idee eines Buches.

Bibliografie

In der Geschichte von Selina Leone „alles hat SINN im abenteuer leben“ (2018) hat Sandra schließlich einschneidende Lebenserfahrungen zu Buche gebracht und gibt sehr authentisch den Lernprozess dabei Preis und wie dieser schlussendlich aus dem Leid befreit.

Part 2 der SINNvollen Geschichte von Selina Leone ist im Werden. Ebenso schreibt Sandra derzeit an ihrem REISEBUCH „From Europe to Hawaii“, worüber auszugsweise bereits einige REISEBLOGS auf buechermitherz.org erschienen sind und laufend weiter erscheinen werden. Sandra hat im Mai ihren persönlichen Jakobsweg begonnen, musste diesen unterbrechen und setzt ihren Pilgerweg weiter fort, dessen Abenteuer, Erfahrungen und Erkenntnisse in weiterer Folge ebenso festgehalten werden.

Mein Name ist…

Sandra.

Ich bin…

jungerhalten, junggeblieben, lustig, spritzig, freudig, positiv, offen, bewusstseinserweiternd, unternehmungslustig,
sportlich, offen-herzig, reiselustig, ernährungsbewusst,
genießerisch, bewegungshungrig, umweltbewusst,
natur- und frischlufthungrig, wachstumshungrig,
spirituell, weltretten-wollend, an-das-Gute-glaubend,
buchschreibend, gütig, vielseitig, dankbar, liebend,
ehrlich, mitfühlend, hilfsbereit, mutig…

Meine Talente/Begabungen sind…

ich schreibe und reime gerne und da mir bei dieser Tätigkeit die Zeit verfliegt, ist es für mich das Schreiben.

Meine Stärken sind…

Ich bemühe mich, alle Dinge mit Herz und Liebe anzugehen…. unter „ich bin“ sind noch mehr Stärken zu finden.

Meine Schwächen sind…

Ich will immer Alles! Alles schaffen, alles gut machen, es jedem Recht machen, alles sofort machen, hab dadurch das Gefühl gar nichts geschafft zu haben … doch ich bin am besten Weg der Veränderung zu mehr Ruhe und Muße.

Meine Erfolge sind…

an meinem erhöhten Glücksgefühl und meiner Dankbarkeit
für mich erkennbar.

Meine Misserfolge sind…

Chancen zur Veränderung, zu Wachstum und zum Glück

Es macht mir Freude…

Kinder im Tun zu beobachten, denn sie tun nicht, sondern sie SIND. Sie sind Vorbild für uns Erwachsenen.

Es macht mich glücklich…

bewusst (glücklich) sein zu dürfen, Zeit zu haben für die
schönen Dinge im Leben, mein Hobby zum Beruf zu haben,
andere Menschen glücklich zu machen, anderen zu helfen.

Ich liebe es…

meine Kinder zu umarmen, mit ihnen Zeit zu verbringen,
Eis zu essen, zu küssen, zu pilgern, zu reisen, in Italien zu sein,
meine wertvolle Zeit zu gestalten, wie ich es möchte und vieles mehr.

Ich bin am liebsten…

in Bewegung, in der Natur, am Meer, mit Freunden und Familie zusammen, aber auch gerne alleine mit mir.

Meine intensivsten Erfahrungen…

als jeweils nach der Geburt Klein-Töchterlein
auf meine Brust gelegt wurde – einfach ein unbeschreibliches, unvergleichliches, fantastisches Gefühl!

Meine wichtigsten Erkenntnisse…

ALLES IST EINS!
Akzeptieren was ist.
Keine Erwartungen an andere Menschen haben.
Intuitiv leben. Im Hier und Jetzt SEIN.
VERTRAUEN!
Nur bedingungslose LIEBE ist wahre LIEBE
– auch sich selbst betreffend.

Meinen Herzenswünsche sind…

einen Herzenspartner an meiner Seite zu haben
und dennoch Freigeist sein zu dürfen; am Meer in der Wärme zu leben; meine Kinder glücklich zu sehen; intuitiv und in bedingungsloser Liebe zu leben.

Meine Freunde sehen mich…

als einen offenen und mutigen Menschen
mit Liebe und Herz, das hoffe ich zumindest 🙂

Zu „Bücher mit Herz“ hat mich geführt…

meine beste Freundin Snezana durch ihre Buchhandlung „Skybooks“ in Mödling.

Meine Motivation zu schreiben ist…

anderen zu helfen, aus Fehlern zu lernen. Schreiben macht mir großen Spaß und lässt mein Herz aufgehen.

Ich danke…

dass ich lebe, dass es mir gut geht, dass ich in Fülle lebe …
Ich danke Gott und meiner Familie
und den vielen Menschen,
die mein Leben bereichern.

Margeaux Brandl

Margeaux Brandl

Autoren

Margeaux Brandl wurde in Niederösterreich geboren und wuchs in Wien auf. Sie lebt heute mit ihrem Mann, zwei von drei Kindern (die Älteste ist schon ausgezogen) und einem Hund in Mödling. Sprache und Schreiben haben sie bereits als Kind fasziniert. Durch den frühen Tod ihres ersten Mannes hat sie mit dem regelmäßigen Aufschreiben ihrer Gedanken und Gefühle begonnen, daraus ist ihr erstes Buch „SAVITRIS BOTSCHAFT“ – eine wahre Geschichte über den Tod und die Liebe entstanden.

Liebe Margeaux, stell dich doch bitte kurz vor!

Mein Name ist Margeaux, ich wurde 1968 in Niederösterreich geboren. Ich lebe mit meinem Lieblingsmenschen Gerald in Mödling, ich bin Mutter von drei Kindern, die mir viel Freude bereiten.

Wie bist du auf die Idee gekommen „Bücher mit Herz“ zu gründen?

Zu „Bücher mit Herz“ hat mich mein Herz geführt. Meine Bücher wollten veröffentlicht werden und ich wollte auch anderen Autoren die Möglichkeit geben ihre Werke zu gestalten und zu veröffentlichen.

Was für Talente und Begabungen benötigt deiner Meinung nach ein Autor?

Ein guter Autor braucht viel Fantasie, Ausdauer und Freude am Schreiben bzw. Freude an der Sprache. Er sollte sich bewusst sein, dass viel Arbeit und Herzblut in sein Buch hineinfließt, bevor es fertig ist. Und eine solide Überarbeitung ist der entscheidende Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem berührenden und packenden Buch.

Außerdem sollte dem Autor bewusst sein, dass er das Buch für den Leser schreibt und nicht für sich selbst. Wenn du dein Buch für dich schreibst, dann brauchst du es nicht zu veröffentlichen.

Wo liegen denn deine Talente und Begabungen?

Meine Talente und Begabungen sind bunt und vielfältig: Schreiben, Malen, Philosophieren, Zuhören, in der Natur sein, mit meinen Kindern herumalbern, mich mit Oben verbinden, Analysieren, in ein gutes Buch eintauchen, mich in ein Thema vertiefen, eine gute Geschichte erzählen, mit Menschen zusammen sein, im Hier und Jetzt leben.

Bei „Bücher mit Herz“ kann ich mich selbst verwirklichen und meine Vielfältigkeit zum Ausdruck bringen.

Was sind deine Erfolge? Bzw. woran misst du deinen Erfolg?

Meine Erfolge sind vielfältig. Für mich ist Erfolg, wenn ich meine Kreativität und meine Schöpferkraft ausdrücken darf oder dass ich meine Berufung leben darf. Erfolge spiegeln sich im Außen durch mein Familienleben, meine Bücher, meine Ausbildungen, meinen Besitz, meine Siege über mein niederes Selbst und meine Verbundenheit mit Allem-Was-Ist.

Ich messe meinen Erfolg an dem guten Gefühl, das er hinterlässt. Wenn ich nach einer Lesung oder einem Seminar nach Hause komme und erleben durfte, wie meine Worte die Zuhörer bewegt haben. Bei Kinderbuchlesungen beschenken mich die leuchtenden Kinderaugen, wenn sie meine Bilder betrachten oder von ihrer Oma erzählen.

Unbeschreiblich ist auch das Gefühl, wenn ich nach monatelanger, intensiver Arbeit ein Paket von der Druckerei bekomme und ein neues Buch auspacken darf.

Wie gehst du mit Misserfolgen um?

Meine Misserfolge sind immer wieder lehrreich und lassen sich mitunter durch Ausdauer in Erfolge verwandeln.

  • Wer weiß wofür es gut ist? und
  • Wie kann es jetzt noch besser werden?

sind Gedanken, die mir in solchen Situationen weiterhelfen.

Was macht dich glücklich?

Vieles. Ein Waldspaziergang, die kleineren oder größeren Erfolge meiner Kinder, eine Umarmung von einem lieben Menschen. Eine gelungene Illustration oder eine gelungene Szene in einem Manuskript. Ein gutes Buch, der Sonnenaufgang, puh es gibt so vieles, was mich glücklich macht.

Die Frage ist doch eher, was mich aus dem Glücklich-sein rausschmeißt?

OK, also was verhindert, dass du glücklich bist?

Wenn ich mich mit meinem niederen Selbst identifiziere, das passiert zum Beispiel wenn ich mich ärgere oder allgemeiner gesagt, wenn ich nicht in meiner Mitte bin.

Deine wichtigsten Erkenntnisse?

Alles ist gut, so wie es ist. Immer.
Manchmal begreife ich es nicht sofort.

Was ist deine Motivation zu schreiben?

Mein Drang mich auszudrücken und zu gestalten. Schreiben hilft mir auch meine Gedanken zu ordnen. Ich kann meine Ideen und Erfahrungen in einer guten Geschichte verpacken und meine Kreativität ausleben.

In einer Geschichte ist alles möglich, ich kann mir einen Helden erschaffen, der cool ist und in jeder Situation weiß, was zu tun ist. So wie ich selbst gerne wäre.

Zum Schluss…

Ich danke meinem Mitgründer Thomas für seine Unterstützung am Beginn von Bücher mit Herz. Ich danke Sabine, Sandra, Wolfgang, Beatrix und Kary, dass ihr mit mir gemeinsam „Bücher mit Herz“ immer wieder neu gestaltet. Unseren Testlesern für eure Ausdauer beim Korrekturlesen. Julia für deine Unterstützung beim Komponieren, Helmut für dein wunderschönes, professionelles Design und Markus für die tolle neue Homepage.

Gerald für seine Liebe und dass du mit mir durchs Leben gehst.

Meinen Kindern, dass ihr mein Leben bereichert.

Meinen Eltern, dass ihr mir eure Liebe schenkt ohne Erwartung.

Beatrix Antoni

Beatrix Antoni

Autoren

lebt mit ihrer Familie im südlichen Niederösterreich, schon früh interessierte sie sich für das Phänomen Heilung, insbesondere auch im Zusammenhang mit kreativem Selbstausdruck. Aus dem Grunde hat sie nach ihrer Krankenpflegeausbildung berufsbegleitend Philosophie und Theaterwissenschaft studiert. In ihrer Diplomarbeit „Transformation durch Theatralität“ hat sie dargelegt, welchen hohen Transformationscharakter theatrale Prozesse aufweisen können. Sie widmet sich mit großer Freude dem freien Kinderspiel, das sie für die kindliche Entwicklung als enorm wichtig, erachtet. Deshalb bietet sie Lesungen und Workshops für Kinder an, um ihnen dabei die Möglichkeit zu geben, in ganz neue Rollen oder Charaktere zu schlüpfen oder einfach Gefühle auszuleben, um sich einmal frei und ungezwungen zu fühlen und sich dadurch neu zu entdecken.

Liebe Beatrix stell dich doch bitte kurz vor!

Ich bin 47 Jahre, verheiratet und habe 2 Söhne. Zu meiner Familie zählt auch ein 3jähriger Boxerrüde namens Gino.

Was hat Dich zu „Bücher mit Herz“ geführt?

Meine Intuition hat mir gesagt, dass eine Zeit kommen wird, in der ich meine kreativen Potentiale stärker einbringen werde, zudem verspürte ich immer mehr den Wunsch einen sinnvollen Beitrag für das große Ganze zu leisten. Irgendwann war ich innerlich und äußerlich dazu bereit und habe gespannt gewartet, was kommt. Ein paar Tage darauf hat mich eine Bekannte auf den Verlag aufmerksam gemacht und als ich mir die Homepage von „Bücher mit Herz“ angeschaut habe, habe ich sofort gespürt, dass es das ist, was ich machen möchte.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Schon als Kind haben Bücher eine große Faszination auf mich ausgeübt. Manche meiner Lieblingsbücher habe ich immer wieder gelesen, auch das Impressum. Zu meinen Lieblingskinderbuchautorinnen zählen noch immer Astrid Lindgren und Mira Lobe. Ich bin meiner Volksschullehrerin sehr dankbar, dass sie meine Begeisterung fürs Lesen und Nacherzählen unterstützt hat. Ich habe mir selbst auch immer gerne Geschichten ausgedacht und irgendwann angefangen, diese auch aufzuschreiben. Nachdem mein erster Sohn auf der Welt war, habe ich angefangen, richtige Kinderbücher zu verfassen.

Über welche Themen schreibst Du?

Ich liebe fantastische Geschichten für Kinder, in denen sie sich selbst wieder finden, aber auch über sich hinauswachsen können. Über die sie in andere Welten gelangen können und die ihnen Lust auf das Leben machen. Dabei ist mir wichtig, dass Kinder nicht in ihrer Vorstellungskraft begrenzt werden und sie sich ganz ihren kindlichen Leidenschaften hingeben können. Also muss die Geschichte spannend und unterhaltsam für sie sein, über einen guten Aufbau und viele Spannungs-momente verfügen. Ebenso wichtig sind mir ein guter Schreibstil und eine schöne Sprache. Und ich liebe Happy Ends, die Kindern etwas mitnehmen lassen, eine neue Erfahrung oder Sichtweise, eine Botschaft, die ihnen weiterhilft oder einfach ein positives Gefühl. So wie in meinem Buch: „Mama, wie ist Gott?“, darin vermittle ich auf unterhaltsame Weise wie Kinder Selbstvertrauen und ihre natürliche Lebensfreude wieder finden können.

 

Welche Hobbys und Interessen hast Du?

Ich interessiere mich schon immer für das Phänomen Heilung, auch im Zusammenhang mit kreativem Selbstausdruck. Aus dem Grunde habe ich nach meiner Krankenpflegeausbildung berufsbegleitend Philosophie und Theaterwissenschaft studiert. In meiner Diplomarbeit „Transformation durch Theatralität“ habe ich dargelegt, welchen hohen Transformationscharakter theatrale Prozesse aufweisen. Ich erachte auch das freie Kinderspiel als einen solchen und für die kindliche Entwicklung als enorm wichtig. Es macht mir selbst großen Spaß mit Kindern Rollenspiele zu veranstalten und sie dabei zu inspirieren in ganz neue Rollen oder Charaktere zu schlüpfen oder einfach Gefühle auszuleben, um sich einmal frei und ungezwungen zu fühlen und sich dadurch neu zu entdecken. Aus diesem Grunde biete ich Lesungen und Workshops für Kinder an um ihnen dabei genau diese Möglichkeit zu geben.

Wie gehst du mit Misserfolgen um?

Ich habe gelernt, dass es Misserfolge eigentlich nicht gibt. Alles ist Erfahrung und unterstützt unsere Entwicklung. Ich nutze Körperübungen, Meditation und Affirmationen, um mich wieder in die Mitte zu bringen, bzw. arbeite bewusst daran, mir ein schönes, angenehmes und friedvolles Leben zu gestalten. Je mehr man die Zusammenhänge versteht, desto mehr kann man sein Leben selbst in die Hand nehmen. Dazu ist natürlich auch wichtig zu wissen, was einem Spaß macht, interessiert und motiviert. Ich male auch gerne und spiele am Klavier oder auf der Gitarre und lege dabei gerne meine Empfindungen hinein. Wenn ich ein Gefühl, das mich in Bann hält, zu Papier gebracht habe, fühle ich mich besser, ich kann es bewusst anschauen und auch leichter loslassen. Farben üben eine sehr starke Anziehungskraft auf mich aus. Ich beschäftige mich gerne mit Farben und Licht.

Was macht dich glücklich?

Zu sehen, dass meine zwei Jungs weitgehend unbeschwert aufwachsen. Mit meiner Familie schöne Ausflüge in die Natur zu unternehmen oder auch Galerien zu besuchen. Mich intensiv mit Naturerscheinungen zu verbinden. Ich liebe den Himmel und entdecke dabei immer wieder neue farbenprächtige Formationen und Lichter. Ich betrachte aber auch gerne Blumen und bin gerne in der Nähe von Bäumen. In unserem Garten steht ein Baum, mit dem ich mich sehr verbunden fühle. Ich gehe aber auch gerne aus, treffe Freunde und liebe es zu tanzen.

OK, also was macht dich nicht glücklich?

Ich bin ein sehr sensitiver Mensch und wenn ich anderem Leid begegne, fühle ich tief in mir einen Schmerz und möchte helfen. Deswegen wollte ich schon immer verstehen, wie man sich vom Leiden lösen kann.

Deine Wünsche?

Ich wünsche mir eine friedliche Welt, in der alles Leben wertgeschätzt und gewürdigt wird, sei es ein Blatt, ein Tier oder ein Mensch. Ich wünsche mir Freude für alle Menschen, denn Freude ist ansteckend und kann sich nicht genug verbreiten. Ich wünsche mir Liebe, Licht und Segen für mich und meine ganze Familie.

Deine Arbeit bei „Bücher mit Herz“

Ich habe mich bei „Bücher mit Herz“ sofort wohl gefühlt und konnte mich mit dem Konzept voll identifizieren. Ich bin sehr glücklich und dankbar meine Anliegen und Ideen durch den Verlag verwirklichen zu können und gemeinsam an neuen Projekten zu arbeiten.

Zum Schluss…

bedanke ich mich vor allem auch bei meiner inneren Führung, die mir stets den richtigen Weg gezeigt hat und der ich immer mehr Vertrauen schenken kann. Ich wünsche mir, dass mehr und mehr Menschen sich der Liebe und dem Licht zu wenden und wir dadurch eine vollkommen neue Welt erschaffen können, in dem wir erkennen, dass wir in jedem Moment reich beschenkt sind.

Wolfgang Wieser

Wolfgang Wieser

Autoren

Wolfgang Wieser wurde 1965 in Niederösterreich geboren. In seiner frühesten Kindheit, mit etwa fünf Jahren, hatte er ein sehr einschneidendes, bewusstseinsveränderndes Erlebnis, das sein ganzes Leben beeinflussen sollte. Dabei handelte es sich um eine spontan erlebte Präsenz, die so gewaltig war, dass ihm die bisherige physische Realität blass wie ein Traum erschien. Er konnte das Geschehene in sein damaliges Leben als Kleinkind nicht einordnen und hüllte sich in Schweigen, bis er Jahrzehnte später durch einen einzigen Hinweis eines Freunds die volle Tragweite erkannte. Um diese Erkenntnis auch anderen zu vermitteln, begann er zu schreiben. In seinem beruflichen Werdegang leitete und betreute er Bäckereifilialen, war Logistikleiter in einem Produktionsbetrieb und arbeitete in der Organisations- und Personalentwicklung. Sein zentrales Lebensthema ist und bleibt in allen Lebensbereichen der Bewusstwerdungsprozess.

Lieber Wolfgang, stell dich doch bitte kurz vor!

Mein Name ist Wolfgang Wieser, ich wurde 1965 in Neunkirchen geboren, bin mit einer wunderbaren Frau verheiratet und habe einen Sohn, auf den ich sehr stolz bin.

Wie bist du auf die Idee gekommen bei „Bücher mit Herz“ mitzumachen?

Ich habe bei Radio Sol einen Beitrag über „Bücher mit Herz“ gehört und spürte die Begeisterung und Liebe, die diese Eigenverlag Gemeinschaft lebt.

Was für Talente und Begabungen benötigt deiner Meinung nach ein Autor?

Er muss sich der Stille seines Herzens öffnen und der Kreativität freien Lauf lassen können.

Was sind deine Talente und Begabungen?

Der Umgang mit Menschen und die konsequente Umsetzung meiner inneren Impulse.

Was sind deine Erfolge? Bzw. woran misst du deinen Erfolg?

Erfolg ist das, was folgt. An ihm kann ich die Reinheit meiner Absicht und meinen Grad an Gegenwärtigkeit erkennen.

Wie gehst du mit Misserfolgen um?

Ich lerne daraus, denn sie sind die wahren Lehrer des Lebens.

Was macht dich glücklich?

Die Stille in mir.

Was verhindert Glück zu empfinden?

Verloren in konditionierten Gedanken und Emotionen zu sein.

Deine wichtigsten Erkenntnisse?

Es ist bereits alles da, die Welt braucht nicht verbessert, sondern nur verstanden zu werden.

Was ist deine Motivation zu schreiben?

Anderen zu helfen.

Zum Schluss…

Die Evolution folgt – vom Stein über Pflanze und Tier bis hin zum komplexen Wesen des Menschen – einem konsequenten Weg der Bewusstwerdung.

Mit meinen Texten möchte ich Menschen helfen, diesen Bewusstwerdungsprozess im ganz normalen Alltag zu erkennen.

So unscheinbar, still und bescheiden diese innere Transformation bei einem einzelnen Menschen auch sein mag: letztlich ist es ein gewaltiger Schritt, wenn sich das allen Erscheinungsformen zugrundeliegende Bewusstsein, sich seiner selbst bewusst wird.

Kary Nowak

Kary Nowak

Autoren

Über den Autor

Kary Nowak wurde am 29. August 1943 in Wien geboren und ist dort auch aufgewachsen. Er hat mit seiner Frau Edeltraud drei erwachsene Kinder und lebt in Mödling, der Perle des Wienerwalds.

1981 entdeckte er seine Lust am Schreiben, gründete die Öko-Zeitschrift „Besser Leben – anders leben“ und war fünf Jahre lang deren Chefredakteur, danach einige Jahre lang Chefredakteur der Zeitschrift „Natur und Gesundheit“. 1984 organisierte Nowak gemeinsam mit dem Wiener Stadtgartenamt die Aktion „Baumpatenschaft“ die das erste Wiener Stadtbaum-Sanierungsprogramm auslöste und zur Gründung der Umweltinitiative „Bruder Baum“ führte.

Bibliografie
  • 1992 verfasste der Autor sein erstes Buch, den Bestseller „Krebsheiler packen aus“
  • 1997 folgte der Science Fiction Roman „Friedenskrieg“ und
  • 2000 die Fibel „Das IDEALprogramm – dein Führerschein zum Glücklichsein“
  • 2007 erschien das Buch „Die sieben Geheimnisse der Reichen“ und daraus entstand das Selfness- und Kommunikationstraining „Ja, du kannst es!“ sowie diverse andere Trainings und Workshops.
  • 2018 entstanden die ersten beiden Bände der Serie „Herzmagie“ – die Zwillingsbücher „EVA ist unschuldig“ und „Die 9 Schlüssel zum Paradies“
  • 2019 folgte der dritte Band „3 Wege zum Glücklich-sein“

Lieber Kary stell dich doch bitte kurz vor!

Mein selbst gewählter Name ist Kary. Begonnen hat mein Leben am 29.08.1943 in Wien. Seit 1971 lebe ich mit meiner Edeltraud zusammen. Wir haben drei Kinder und eine Enkelsohn und leben in Mödling.

Wie bist du auf die Idee gekommen bei „Bücher mit Herz“ mitzumachen?

Die „Bücher mit Herz“ habe ich durch Margeaux kennen gelernt, als sie sich für das UBUNTU Projekt interessierte.

Was für Talente und Begabungen benötigt deiner Meinung nach ein Autor?

Fantasie, Begeisterungsfähigkeit, Spaß beim Umgang mit der deutschen Sprache beim Lesen, Reden und Schreiben, Disziplin und Ausdauer, sowie die Erfahrung, dass ein Bestseller nicht allein durchs Schreiben entsteht. Das alles kann ich einbringen.

Was sind deine Talente und Begabungen?

Mein größtes Talent ist die Fähigkeit zur Entwicklung lebender Systeme, wie z.B. eines Teams, einer Organisation, eines Netzwerkes, aber auch eines Buchs, das sich nach und nach von selbst verkauft. Außerdem erzähle, singe und schreibe ich gern und gut – vor allem Geschichten. Nicht zuletzt bin ich auch ein recht guter Teamplayer, Trainer und Mentor.

Was sind deine Erfolge? Bzw. woran misst du deinen Erfolg?

Erfolg ist für mich die bewusste Verwirklichung eines konkreten Wunsches. Der Weg dorthin soll mir aber auch möglichst viel Spaß machen. Meine größten Erfolge sind: Eine liebevolle Beziehung mit meiner Edeltraud von 1971 bis heute und drei „prächtig gelungene Kinder, die schon lange ihre eigenen Wege gehen und trotzdem zusammenhalten wie Pech und Schwefel. Außerdem habe ich maßgeblich dazu beigetragen, dass Österreich keine Atomkraftwerke hat und noch immer kein NATO-Mitglied ist. Ich habe die größte österreichweite Wassertestaktion mit 500.000 Testvorgängen organisiert, die über 2.000 Medienberichte und die Halbierung des Grenzwerts für Nitrat im Trinkwasser bewirkte. Nicht zuletzt habe ich auch den Bestseller „Krebsheiler packen aus“ verfasst.

Wie gehst du mit Misserfolgen um?

Misserfolge existieren nur im Kopf. In Wahrheit ist jeder Fehler, jeder Irrtum, jedes Scheitern ein Geschenk – wenn wir daraus lernen. Und genau das tue ich dann meistens auch – und mache den Misserfolg so zum Lernerfolg!

Was macht dich glücklich?

Glücklich bin ich, wenn ich eine Idee habe und sie gleich niederschreibe oder wenn mir etwas besonders gut gelingt. Das kann ein Text sein, ein Layout, ein Buch aber auch der Spaß und Erfolg von jemandem, den ich trainiert oder gecoacht habe. Länger andauernde, angenehme Gefühle bezeichne ich eher als Freude, Zufriedenheit oder Dankbarkeit.

OK, also was macht dich nicht glücklich?

Unglücklich bin ich nur ganz, ganz selten – zum letzten Mal war das vor 10 Jahren, als ein Teampartner binnen weniger Tage das Werk monatelanger Arbeit von tausenden Menschen zerstört hat und ich nichts dagegen tun konnte.

Deine wichtigsten Erkenntnisse?

Meine wichtigste Erkenntnis im Leben ist, dass es bei allem was wir tun und lassen in Wahrheit immer nur um Liebe geht – also warum nicht gleich damit anfangen? An zweiter Stelle steht, dass nichts ist wie es scheint und an dritter mein Wissen über die hermetischen Gesetze.

Was ist deine Motivation zu schreiben?

Meine Hauptmotivation beim Schreiben ist der Wunsch, anderen Menschen zu helfen, ein höheres Kommunikations- und Bewusstseins¬niveau zu erreichen und dadurch mehr Lebensqualität von der Wiege bis zur Bahre – und natürlich der Spaß am Schreiben selbst.

Zum Schluss…

Dass es mir schon immer überdurchschnittlich gut geht, verdanke ich vor allem meiner liebevollen Großmutter, meinem hochbegabten Vater, meiner verantwortungsbewussten Mutter und meinem ersten Mentor – und natürlich auch meiner Edeltraud und unseren drei prächtig gelungenen Kindern. Es ist mir und meiner Frau immer wieder eine Freude, dass sie uns in einigen Bereichen deutlich „über den Kopf gewachsen sind“.

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