REISEBLOG 1/2 #WEICHENSTELLUNGEN

REISEBLOG 1/2 #WEICHENSTELLUNGEN

Aufgeregt vor dem Abflug, Flughafen Wien

Auf unserem Sterbebett werden wir nicht die Dinge bereuen, die wir getan haben – sondern die Dinge, die wir nicht getan haben.

Randy Tausch

Es liegt mir am Herzen, das obige Zitat und die folgenden Worte, die am Ende dieses Reiseblogs stehen, bereits auch hier am Anfang festzuhalten (für alle, die aus Zeitmangel oder anderem Interesse den Blog nicht lesen):

Wo brennt es in dir?

Wo ist es Zeit loszulassen?

Wo kannst du deinem Herzen mehr vertrauen als deinem Verstand?

Wo findest du deine Freude (wieder)?

Bist auch du mutig!?

Nimmst du das, was dir wirklich-wirklich wichtig ist, ernst?

Trete aus deiner Komfortzone heraus! 

Und erfreue dich deiner Freiheit, deinem Erfolg, deinem Glück, deinem Leben!


Ein Lieblingsplatz von mir – der Port von Barcelona

WEICHENSTELLUNGEN 

Wie ist die Idee einer Reise entstanden?

18. Februar 2019 – Im Bus nach Córdoba/Spanien beginne ich meine Erzählung aufzuschreiben. Die Namen in meiner Geschichte zwischen Fiktion und Wahrheit wurden teilweise geändert. 

Freiheit ist die Abwesenheit von Druck.

aus „Das Alphabet Gottes“


Idee Jakobsweg


Erst kam der Wunsch, einmal den Jakobsweg zu gehen. Nachdem ich in den letzten Jahren bereits mehrmals nach Mariazell gepilgert bin und ich es außerdem liebe, mich in der Natur zu bewegen, wurde der Ruf nach mehr in mir geweckt. Reisen war schon lange meine Leidenschaft. Das Jahr 2017 kürte ich zu meinem bisher intensivsten Reisejahr, wodurch mein Fernweh nur noch mehr geschürt wurde. Zu verdanken hatte ich dies auch Cara, meiner älteren Tochter, die mir durch ihren Beruf als Stewardess ermöglichen konnte, mit ihr zweimal nach Amerika zu reisen. 


Freiheit

Mein Lieblingsfilm “Eat Pray Love” mit Julia Roberts und Javier Bardem öffnete mein Herz, animierte mich zu einer ähnlichen Reise: 

erst Italien zum Essen, dann Indien zum Beten, dann Bali zum Verlieben. 

Welch wundervolle Vorstellung! 


Ich begann, nach dem Ende meiner 2 1/2-jährigen Beziehung meine Freiheit zu genießen – wobei Freiheit bei mir anders zu verstehen ist. Andere würden jetzt auf den Putz hauen, fortgehen, sich mit anderen Männern vergnügen. Das ist es nicht, was ICH unter Freiheit verstehe. Für mich ist Freiheit, meine Wahrheit zu leben. Ganz ich sein zu dürfen, mich nicht für einen anderen verbiegen oder verstellen zu müssen. Das zu leben, was mir wichtig ist. Trotz dieser nun gewonnenen Freiheit verspürte ich den Wunsch nach „dem“ Seelenpartner, der mich eben so nimmt wie ich bin. Mit all meinen Macken und meiner Freiheitsliebe. Und natürlich auch umgekehrt. Ein Mensch, dem ich alle meine Gefühle anvertrauen kann, mit dem ich gemeinsam wachsen kann. Mit all unseren Programmen und Gefühlen, in vollkommener Akzeptanz, ohne Erwartungen, bedingungslos liebend. 

In einer Meditation verspürte ich ganz deutlich, dass es diesen gibt und er auf mich irgendwo wartet. Geduldig. Bis ich soweit bin. Oder er.

Ein Seelenpartner muss nicht gesucht werden. Er findet uns genau dann, wenn beide Seelen dafür reif genug sind.

J.S. Wiech


Meine Überlegung kam auf, ob nicht doch mein Ex-Freund Marc mein Seelenpartner sei. Von inniger Liebe in meinem Herzen spürend, wechselte meine Stimmung durch aufkommenden Zweifel gerne ihre Farbe. Ist er mein Seelenpartner? Doch wie könne dies der Fall sein, wenn ich Zweifel hege? Wenn er mein Seelenpartner wäre, würde ich es wissen und nicht zweifeln! 


Doch ohne Zweifel konnte ich mich nicht auf eine solch längere Reise einlassen, mit dem Wissen, dass jemand daheim auf mich wartet. Ich brauchte den Kopf frei, um meine Wahrheit leben zu können, ohne – in welcher Form auch immer – gehemmt sein zu müssen. 

Zeichen

Spannend waren nichtsdestotrotz die Zeichen, in denen ich jedesmal den Eiffelturm wahrnehmen konnte – sei es in einem Instagram-Video von Phil Goodauf dessen Polster auf der Couch oder einer Karte im Scheckkarten-Format, auf der stand “Folge deinem Herzen”, die mir später auch noch meine Freundin aus ihrem Buchladen schenkte. 

Finde ich in Paris meinen Seelenpartner?


Die Sehnsucht nach Hawaii verspürte ich erstmals durch den Film und die Musik “The Descendants”. In einem Video und bei einem „Bücher mit Herz“-Verlagsmeeting hörte ich von „ho’oponopono“, es ist ein Ritual aus Hawaii, bei dem es um Vergebung geht, welches mich wiederum zu den Hawaiianischen Inseln führte. Meine Ambition, irgendwann nach Hawaii zu kommen, wurde mit dem Video verstärkt und durch die Tatsache, dass die Hawaiianer so friedlich miteinander leben. Zugefallen ist mir obendrein ein Reiseführer über Hawaii in der bereits erwähnten Lieblingsbuchhandlung Skybooksin Mödling, den ich – als er mir ins Auge gestochen war – um einen Euro gebraucht womöglich in weiser Voraussicht erwarb.

Ruf des Herzens folgen


Aus den Zeichen, die ich erhalten habe, entstand ein Ruf, dem ich folgen wollte. Weitere Weichen wurden gestellt, bis der Beginn (m)einer Reise Wirklichkeit wurde.
Es ergab sich eines ins andere. Im Herbst 2018 packte mich endgültig der Entschluss, auf Reisen zu gehen – aus mehreren Gründen: Ich war Single, meine Kinder sind erwachsen geworden und haben beide einen Job, verdienen ihr eigenes Geld, sind autark genug, alleine ihren Weg zu gehen, sodass ich als Mutter meinen Ruf folgen oder auch meinen Spleen durchsetzen kann. Ich las mehrere Bücher, die mir wiederum zufällig in die Hände geraten waren. Es war die „Magnolienfrau“und „Mit 50 Euro um die Welt“. Beide Bücher waren für mich sehr bewegend und inspirierend. Zweiteres erzählt von einem jungen deutschen Burschen, der eine 4-jährige Weltreise machte. Er führte mich zu der Möglichkeit des Couchsurfens. Sogleich lud ich mir die entsprechende App herunter und registrierte mich, um näher in die Welt des „Low-Budget“-Reisens einzutauchen.


Wir kündigten schweren Herzens unsere Wohnung in Liesing, in der wir fast 12 Jahre gelebt hatten. Zwei Jahre zuvor zog ich bereits nach Mödling, was ich positiven Umständen verdanke. Meine jüngere Tochter wohnte seitdem mit ihrem Freund in der Liesinger Wohnung. Es war jedoch eine kostspielige Angelegenheit, und so ließ die Trennung der beiden die Entscheidung fällen, die Wohnung aufzugeben. Meine Idee entstand, meiner Tochter anzubieten, während meiner Reise, die ich einmal geistig für ein halbes Jahr plante, in meine kleine Mödlinger Wohnung zu ziehen. So wäre uns beiden finanziell erst einmal geholfen.


Natürlich würde meine Reise eine „Low-Budget“-Reise werden. Ich informierte mich in unzähligen Videos von Weltreisenden über alles Notwendige. Auch der Jakobsweg kam mir dabei wieder unter. Ich bevorzugte die Küstenvariante und kaufte mir bereits einen Wanderführer für die Region des Camino del Norte wie auch den des Camino de Portuguese. Es gibt – mit wem ich auch spreche – so einige Für und Wider was die Küste und auch Portugal anbelangt. Vielleicht mache ich auch Teile von jedem. Eine Option für mich wäre, nach meiner Mariazell-Pilgerung Anfang Juni weiter zu pilgern und zu trampen, ein bisschen mit dem Zug, ein bisschen mit dem Bus, und zu wandern, wenn mir danach ist – auf diese Weise in Richtung Westen bis nach Paris, dort weiter Richtung Spanien und Portugal bis nach Santiago de Compostela. Und wenn es mir zu heiß wird, lege ich einen Low-Budget-Meeresaufenthalt ein, wo es mir gerade gefällt. Es kamen mir auch weitere Optionen in den Sinn, im wahrsten Sinne, denn Sinn soll das Ganze jedenfalls auch haben… im Dienste der Menschheit.


Ein Ashram in Indien für vier Wochen als Reisebeginn bewegte zuerst mein Herz. Nicht zuletzt Dank „Eat Pray Love„, wo die Hauptdarstellerin in Indien betete, und Dank der „Magnolienfrau“,die in Indien ihre Liebe fand. Ich suchte mir ein Ashram in Goa aus, denn ich liebe das Meer. Ich war beinahe soweit, dass ich buchte. Doch es kamen Bedenken auf, einige Freundinnen und Bekannte rieten von Indien als erste Destination ab und ich bekam nicht nur Angst wegen ihrer Sorgen, was in einem Land wie Indien alles auf mich als Frau zukommen könnte, sondern auch wegen notwendiger Impfungen, die ich vermeiden wollte. Ich machte einen Impfstatus bei meiner Ärztin, die feststellte, dass ich Hepatitis A noch geschützt bin, obwohl meine Impfungen mehr als 20 Jahre zurücklagen. Doch die Ärztin empfahl mir eine Reihe anderer Impfungen, wie Cholera und Hepatitis B, welche ich sogleich trotz meiner inneren Impfabwehr in der Apotheke besorgte. Erst danach las ich im Internet nach, was diese Impfungen für Nebenwirkungen haben können. Obwohl ich durchaus intuitiv wusste, dass ich mich nicht impfen lassen möchte, löste erst das Nachlesen meine Entscheidung aus, mir weder die anderen Empfehlungen noch die beiden bereits im Kühlschrank gelagerten Impfungen zu injizieren. 70,- Euro liegen nun brach, aber gekühlt werden sie wenigstens.


Durch all diese Umstände schien es mir sinnvoller, erst einmal Europa zu bereisen. Mit dieser Entscheidung war ich beruhigter, auch um Sprachen aufzufrischen, denn Englisch konnte ich zwar kommunizieren, doch fehlte mir sehr viel an Routine und Vokabeln, erst recht in Italienisch. Ich begann englische Videos zu schauen und meine Lern-Hörbücher zu hören. In der EU unterwegs zu sein als Start meiner Reise wog mich in Sicherheit. Nur unentschieden war ich, mit welcher Stadt ich beginnen würde. Paris?


Die möglichen Flüge und Hostels als Unterkünfte zu checken, waren der Anfang, ebenso wie die Couchsurfing-App zu durchforsten. Meine Freundin bekam auch Freude daran, und wollte mich die ersten Tage begleiten. Sie wollte so gerne einmal nach Barcelona. Barcelona hat mich bereits vor zehn Jahren zweifellos fasziniert. Und so war es dann auch: Ich begann meine Reise in Spanien, nicht in Frankreich. 

Der Plan war somit, meine Reise am 4. Februar 2019 in Barcelona zu starten, denn ab Anfang Februar würde meine Tochter meine Wohnung benötigen. Meine geplante freundschaftliche Begleitung musste jedoch ausfallen. Doch mein Hostel war bereits gebucht – um 12,- Euro pro Nacht im gemischten 12er-Schlafsaal inklusive Frühstück. Es war der günstigste mögliche Tarif in dieser Unterkunft. Zu einer späteren Saison würde der Preis doppelt so hoch sein.

Werde ich es wagen, die Reise nun doch alleine anzutreten? Traue ich mich, den Flug zu buchen, der in der günstigsten Version nicht stornierbar ist? Werde ich diese Risiken eingehen? Oder werde ich doch einen feigen Rückzieher machen, in meine Komfortzone zurücktreten, und das Hostel auf Booking.com bequem und kostenlos stornieren? 

Ich wagte es! Ich entschied mich, meine Reise alleine anzugehen und buchte den Flug um 58,- Euro inklusive Gepäckaufgabe, ohne Stornomöglichkeit. Dies war eine echte Hürde für mich und erforderte unglaublich viel Mut. 

Wow, ich hab’s tatsächlich getan! Ich hab gebucht!

Jetzt gibt es kein zurück mehr! 

Oder doch?

In meinem im Werden befindlichen Buch #fromeuropetohawaiiberichte ich ausführlich über einige Herausforderungen, die mich vor meinen Abflug noch ordentlich auf die Probe stellten.

Paris muss noch warten, es hat in der Detail-Planung noch nicht Platz gefunden. Spanien und Italien jedoch sehr wohl … weil dann doch soweit alles geregelt war und ich ein gutes Gefühl hatte, die Reise anzutreten… und weil wohl der RICHTIGE Zeitpunkt für eine solche längere Reise NIE wirklich gegeben ist! Man findet immer Gründe, warum man daheim bleiben sollte. 

Wo brennt es in dir?

Wo ist es Zeit loszulassen?

Wo kannst du deinem Herzen mehr vertrauen als deinem Verstand?

Wo findest du deine Freude (wieder)?

Bist auch du mutig!?

Nimmst du das, was dir wirklich-wirklich wichtig ist, ernst?

Trete aus deiner Komfortzone heraus! 

Und erfreue dich deiner Freiheit, deinem Erfolg, deinem Glück, deinem Leben!

Herzensgrüße Eure Sandra 

Folge deinem Herzen, es kennt den Weg!

Autor unbekannt
∞ Newsletter November 2019 ∞

∞ Newsletter November 2019 ∞

EINLADUNG zur GEMEINSCHAFTSLESUNG am Mittwoch, 20. November 2019 um 18:30 

Es ist soweit! Zum ersten Mal bieten wir euch unter dem Motto „Wie bewusst lebst Du?“

– 5 unterschiedliche AutorInnen
(Wolfgang Wieser, Sandra Kietreiber, Margeaux Brandl, Beatrix Antoni und Kary Nowak)

– 5 faszinierende Geschichten (inkl. Kinderbuch)

und das ALLES AN EINEM ABEND!

Wann: am Mittwoch, 20.11.2019 um 18:30.

Wo: im Café Restaurant Augarten, Obere Augartenstraße 1, 1020 Wien. Eine besonders tolle Location, wo man auch sehr gut Essen und Trinken kann.

Gratisparkplätze sind vorhanden – einfach durch die Schranke von der Oberen Augartenstraße direkt hineinfahren und immer geradeaus halten, bis man beim Parkplatz ankommt. Mit den Öffis (U2 Station Taborstraße, Straßenbahnlinie 2, Autobuslinie 5B, 5 – 10 Gehminuten) problemlos erreichbar.

Nutzt diese wunderbare und einmalige Gelegenheit alle unsere AutorInnen kennenzulernen und gleich im Anschluß an die Lesung signierte Bücher einzukaufen. Ein großartiges (Weihnachts-)Geschenk für Eure Liebsten! Nur zu diesem Anlass gibt es spezielle Sonderpreis-Aktionen.

Bringt eure Freundinnen und Freunde, eure ArbeitskollegInnen, eure Lieblingsmenschen, eure Kinder, eure Verwandten und Bekannten mit – eine ANMELDUNG ist nicht zwingend erforderlich, aber zwecks Sitzplanung würden wir uns auf eine Anmeldung von euch – wer und wieviele Personen kommen – freuen. Schickt einfach eine kurze Email an info@buechermitherz.org. Selbstverständlich könnt Ihr diese Einladung auch weiterleiten.

Wir freuen uns auf Euch und auf diesen an- und aufregenden Abend in großer Runde.

Hier kommt der Link zur Einladung:
https://www.buechermitherz.org/einladung_gemeinschafts-lesung_programm-augarten-10-2019-druck/

NEUE HOMEPAGE IST ONLINE

Wir haben sie ja schon lange angekündigt und freuen uns riesig, dass wir es endlich mit großer Hilfe vom Profi Markus Klaus-Eder, geschafft haben.

Selbstverständlich fehlen noch ein paar Inhalte und unsere bereits veröffentlichen Blogs müssen noch hochgeladen werden, aber der Shop funktioniert und jetzt freuen wir uns auf eure Bestellungen.

Falls euch etwas besonders gut gefällt oder euch etwas abgeht, lässt uns bitte einen Kommentar da – oder schreibt uns direkt unter info@buechermitherz.org. Wir freuen uns auf jeden konstruktiven Vorschlag. Schaut einfach mal hier rein.

Zitat: “Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.” Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller).

Das 20 Millionen Dollar Experiment

Das 20 Millionen Dollar Experiment

An einem wunderschönen Herbsttag sucht ein alter Goldgräber in den Bergen Nordamerikas nach seinem geliebten Edelmetall. Er ist alt, seine Knochen schmerzen und das bisschen, das er in seinem Leben gefunden hat, reicht gerade mal, dass er nicht verhungert. Müde setzt er sich auf einen großen Felsen und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Da fällt ihm auf, dass sich dieser Fels sehr seltsam anfühlt. Er ist ungewöhnlich kalt und seine gesamte Oberfläche ist von einer schwarzen Schmutzschicht bedeckt. Vorsichtig beginnt er mit seiner Hacke den Schmutz zu entfernen. Was nun zum Vorschein kommt, übersteigt seine kühnsten Träume.

Pures Gold.

Seine Hände beginnen zu zittern und er wagt es kaum zu atmen. Der gesamte Fels, der die Größe eines kleinen Berges hat, ist durch und durch aus reinem Gold. Diese Menge übersteigt alle Funde, die je auf dieser Erde gemacht wurden und der Wert sprengt alle Vorstellungsgrenzen.

Da hat dieser alte Goldgräber eine Vision.

Die Vermögenssumme ist so hoch, dass sich mit einem Schlag das Elend dieser Welt beenden lässt. Dieser Gedanke hat etwas Göttliches und lässt ihn nicht mehr los. Er beschließt mit jedem, wirklich jedem Menschen dieser Welt zu teilen.

Diese Idee gefällt auch den Regierungen. Mit einer unvorstellbaren Solidarität helfen tausende von Menschen diesen Traum zu verwirklichen. Einige Monate später besitzt jeder einzelne Erdenbürger Gold im Wert von 20 Millionen Dollar. Keiner braucht mehr einem anderen etwas zu neiden oder zu stehlen, jeder hat mehr als er in seinem Leben verbrauchen kann.

Doch sehr schnell tauchen massive Probleme auf. Es gibt nirgends mehr Personal. Geschäfte, Ämter und Hotels stehen leer. Es verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel, die Tankstellen bleiben unbesetzt. Kein Mensch braucht mehr zu arbeiten, es sind ja nun alle Millionäre.

So schön dieses Experiment begonnen hat, scheint es nun doch in die Verzweiflung zu führen, bis die ersten Menschen beginnen in ihre alten Berufe zurückzukehren. Sie tun dies mit einer gewissen Leichtigkeit, denn sie brauchen keinen Gehalt, sie sind von niemandem abhängig, sie arbeiten, weil sie es möchten. In kürzester Zeit werden es immer mehr und es beginnt sich ein ganz anderes Lebensgefühl zu verbreiten. Jeder Zwang verschwindet. Durch die Freude an der Arbeit verbessert sich zunehmend die Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Die Unternehmen würden jetzt ohne große Anstrengungen gewaltige Gewinne machen, nur, es braucht keiner mehr Gewinne.

Ein neues Zeitalter der Gesellschaft bricht heran und es beginnt sich alles prächtig zu entwickeln, bis ein sehr kluger Finanzexperte plötzlich eine erschreckende Erkenntnis hat: „Wenn es auf der Erde so viel Gold gibt, ist es ja nichts mehr Wert. Ihr seid nicht reich, das ist eine Illusion.“ Doch ihm antworten die Menschen, die nun glücklich in ihren Berufen sind: „Die einzige Illusion ist die, dass der Reichtum von außen kommt.

Diese Geschichte ist natürlich frei erfunden, die daraus gewonnene Erkenntnis aber nicht.

Wolfgang Wieser

Mein Besuch bei fairytale – fair fashion – Erfolgsfrauen

Mein Besuch bei fairytale – fair fashion – Erfolgsfrauen

Gestern habe ich mich bereits um 10:00 vormittags auf den Weg nach Eferding gemacht zu fairytale – faire Mode zu einem vernünftigen Preis.

Ein kurzer Zwischenstopp bei meinem Onkel und meiner Cousine mit ihren beiden entzückenden Kindern in St. Valentin, wo ich ein köstliches Mittagessen genoss. Dann ging es weiter, pünktlich um 14:00 kam ich in Eferding in Oberösterreich an. Frau Gumpelmaier-Grandl ist eine dieser Erfolgsfrauen, die ich unbedingt kennen lernen wollte.

Warum? Weil mein nächstes Buch Was Frauen erfolgreich macht heißen wird.

Unkompliziert war die Kontaktaufnahme, unkompliziert auch die Begegnung. Relativ schnell waren wir per Du und haben bald gemerkt, dass wir vieles gemeinsam haben. Stark beeindruckt war ich von der Kreativität dieser Frau, natürlich stemmt sie ihr Unternehmen nicht alleine, aber die Kreationen und Ideen stammen alle von ihr und in ihrem Atelier zu stehen und diese Vielfalt an Farben und Formen zu erleben, hat mich tief beeindruckt. Ehrlich und offen berichtete sie über die vielen Hürden und Probleme, die sie bereits überwunden hat. Die Überraschungen, die die Zusammenarbeit mit den Lieferanten in Nepal immer wieder bietet und ihr Umgang damit. Was ihr besonders am Herzen liegt: Machbarkeit und Wertschätzung, sie begegnet den Lieferanten auf Augenhöhe. Aus dem, was da ist, das Beste machen.

Kurz berichtet sie auch über ihre Kindheit, die sie vor allem in zweierlei Hinsicht geprägt hat: Sozialkritisch & kreativ zu sein, beides verbindet sie nun in ihrem Unternehmen fairytale. Interessant ist auch, wie es dazu gekommen ist: durch eine Idee bzw. durch eine Frage.

Frau Gumpelmaier-Grandl und ihr Mann hatten einen Weltladen in Eferding und Ingrid hat sich immer gefragt: Warum gibt es sowenig Mode in diesen Weltläden? Als ihr Mann bei einer Reise nach Tibet einen Nepalesen mit einer Schneiderei kennen lernte, entstand die Idee doch gemeinsam Mode zu fertigen. Von Weltladen kam unkompliziert das OK diese Mode auch über die Kette vertreiben zu können und voll Elan stürzte sich Frau Gumpelmaier-Grandl auf diese neue Aufgabe. Sie fertigten sofort, obwohl die Anfangsbedingungen noch nicht optimal waren (noch nicht bio-zertifiziert). Das alles begann vor 10 Jahren und heute ist fairytale in jedem österreichischen Weltladen zu finden, die Vorbereitung für die Expansion nach Deutschland laufen auf Hochtouren und wir dürfen gespannt sein, wie sich fairytale weiterentwickelt.

Wir machen nicht Mode, weil es zu wenig Mode gibt. Wir machen Mode, weil es zu wenig bio-faire Mode gibt – und das leistbar und trendig!
– so die Designerin Ingrid Gumpelmaier-Grandl

Was Frau Gumpelmaier-Grandl jungen Frauen mit einer Idee auf den Weg mitgeben möchte:

  • Horche auf Dein Gefühl
  • Traue Dich aufzuhören bzw. Traue Dich weiterzumachen – je nachdem, was gerade nötig ist
  • Mache es so, dass es für Dich passt
  • Sei dir bewusst, dass es nur eine bestimmte Lebenszeit für Dich gibt und nutze diese Lebenszeit SINNVOLL

Als Kundin freue ich mich darüber, was Frau Gumpelmaier-Grandl fast nebenbei erwähnte: Faire Mode sollte nicht elitär, sondern leistbar und von guter Qualität sein. Ja das ist sie, das kann ich als Kundin bestätigen und darüber hinaus ist sie auch angenehm zu tragen. Interessiert? Dann besuche doch einen Weltladen oder schaue auf die Homepage: www.fairytale-fashion.at

Wie Frau Gumpelmaier-Grandl es geschafft hat, das Unternehmen aufzubauen, ihre beiden Söhne großzuziehen und warum ihr Mann mittlerweile im Unternehmen mitarbeitet, das steht dann im Buch. Wir halten Dich auf dem Laufenden.

Gegen 21:00 verabschiede ich mich von Ingrid – die Zeit ist unglaublich schnell verflogen, ich wünsche ihr weiterhin ganz viel Erfolg!!!

Margeaux von Bücher mit Herz

Juhu – endlich Ferien, Sommer, Sonne und Leichtigkeit

Margeaux voller Freude auf den Sommer!!!

Juhu, endlich Ferien, endlich Sonne, Sommer und Leichtigkeit!

Aber auch – sonst wäre es ja nicht ich – Zeit für eine Zäsur.
Was hat das erste Halbjahr 2019 für Geschenke für mich bereitgehalten?

Na eine Menge!!! Das erste Halbjahr war eines voller Höhenflüge, aber auch voller Überraschungen und plötzlicher Wendungen, die schließlich dazu geführt haben, dass ich die Zusammenarbeit mit der Energetik Schule beendet habe. Ein trauriger Moment voller Emotionen, da ich 1 1/2 Jahre teils sehr harter Aufbauarbeit geleistet hatte. Das war wohl einer der Tiefpunkte der ersten Jahreshälfte. Nichtsdestotrotz wünsche ich das Allerbeste und weiterhin viel Erfolg!!!

Doch wie es so ist, wenn Gott eine Türe schließt, es gehen andere Türen auf und plötzlich ergaben sich Möglichkeiten, die ich – wenn ich sie nicht selbst erlebt hätte – gar nicht glauben könnte. Eines dieser wundersamen Fügungen hat dazu geführt, das obiges Foto entstanden ist – ein doppeltes Danke an die beiden Jasmins  🙂 – ihr habt das großartig gemacht. Es zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich diese Bilder ansehe.

Ich habe also den Rest der ersten Jahreshälfte nicht damit verbracht meine Wunden zu lecken, sondern habe meine gesamte Energie daran gesetzt meine eigene Vision zu verwirklichen. Das Ergebnis ist die Energetik-Ausbildung Österreich, die ich gemeinsam mit einem tollen Team motivierter Energetiker und Energetikerinnen aufbauen durfte. Auch hier ein großes Danke an Michael, Natascha, Kary, Christa und die derzeit noch im Hintergrund wirkende Susanne 🙂 .

Im Herbst geht’s dann so richtig los und ich freue mich sehr darauf. Wer Genaueres wissen möchte, sei auf unsere Homepage verwiesen, derzeit noch: www.margeaux.at
demnächst dann: www.energetik-ausbildung.info

Aber was ist eigentlich bei Bücher mit Herz los?
Nun hier gibt es auch einiges, was ich berichten kann.
Einerseits habe ich ein neues Buch begonnen, durch die Aufbau-Arbeit, die mich voriges Jahr doch sehr beschäftigt hat, hatte ich 2018 eine Bücherpause eingelegt.
Im neuen Buch geht es um Frauen und die Frage:

Was Frauen erfolgreich macht? 

Dieses Thema beschäftigt mich schon eine ganze Weile und ich durfte mittlerweile einige Frauen interviewen, die beruflich Erstaunliches geleistet haben. Am 17. Juli fahre ich nach Oberösterreich zu Ingrid Gumpelmaier-Grandl, deren Mode in sämtlichen dritten Welt Läden erhältlich ist. Nähere Infos und Hintergründe der Fertigung, findet ihr unter: www.fairytale-fashion.at/

Und last but noch least. Bücher mit Herz bekommt demnächst eine neue Homepage, mit eigenem Webshop – wir sind schon sehr gespannt auf euer Feedback und halten euch auf dem Laufenden.

Also genießt Sommer, Sonne und Ferien und carpe diem

Eure Margeaux

REISEBLOG 5 #manchmalkommtesanders

#FROMEUROPETOHAWAII #SANDRAFOLLOWSHERHEART #INFLUENCERBITOLDER #BUECHERMITHERZ

 

Nach Mariazell hatte mein Rucksack ca. 8 kg, mit 12 kg Gewicht war dieser umgepackt auf meinem weiteren Weg eindeutig auf Dauer zu schwer.

Pilgerung den Attersee und Panoramaweg entlang sehr genossen

Im 16 Grad frischen Attersee abgekühlt nach dem langen Wandern

Mein persönlicher Jakobsweg

Es war meine 5. Pilgerung nach Mariazell und es war wieder einmal eine große Bereicherung… Wir hatten so viel Spaß … Danke an Karin, Silvia und Petra und schön dass meine ältere Tochter auch einen Teil mitgepilgert ist. Wir hatten wider Erwarten (laut Wetterbericht war Regen und Gewitter angesagt) fantastisches Wetter. Wir landeten am letzten Pilgertag ungewollt in 1442 m Höhe auf der Göllerhütte, über unbefestigte Wege, durch entwurzelte Bäume, in anstrengender Schräglage, bei antreffenden Schneehäufchen … nach einigen gut gemeisterten Herausforderungen sind wir stolz in Mariazell angekommen.

Berührende Abschiedsszene vor meinem persönlichen Jakobsweg

Der Abschied war für mich besonders berührend, mit Tränen in meinen Augen zogen meine Freundinnen von dannen, denn für mich ging der Weg alleine weiter.

Durch Zufall (eigentlich beim Universum bestellt und gewünscht) und dankbar bin ich abends an eine günstige Privatpension geraten… im sehr sympathischen Gästehaus Maria Molnar auf der Bürgeralpe nahe dem Zentrum von Mariazell… am nächsten Morgen ging es als erste Etappe alleine nach Lunz am See, dann weiter Richtung Westen, auf meinem persönlichen Jakobsweg …

Tagebuch / INSTAGRAM POST 7.6.2019

Manchmal auch mit Bus oder Bahn gefahren

Ab und zu muss ich auf meiner Pilgerreise auf meinem persönlichen Jakobsweg auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, damit ich rechtzeitig bis zu meiner Zeitvorgabe Ende Juli in Santiago de Compostela ankomme. Und ich möchte so umweltfreundlich wie möglich unterwegs sein. Neben dem Gehen ist Bus und Bahn die umweltfreundlichste Alternative. Warum aber immer noch teurer als das Fliegen? Traurig aber wahr! Dennoch liebe ich das Bahnfahren oder Busfahren. Das entspannt mich und entlastet einwenig meinen Rücken bei dem schweren Rucksack, der knapp zwölf Kilo schwer ist. Heute geht es für mich zum Attersee und dann per pedes weiter in Richtung Wolfgangsee.

 

Meine Gefühlswelt ist in Ordnung. Jedoch machen sich immer wieder Zweifel breit, vor allem ob meine Kinder ohne mich zurechtkommen?

Wie geht es euch damit, wenn ihr von euren (erwachsenen) Kindern weiter entfernt seid? Breitet sich bei euch auch schlechtes Gewissen aus? Habt ihr das Gefühl eure Kinder zu vernachlässigen? Eure Meinung würde mich interessieren, ist man eine schlechte Mutter wenn man alleine auf Reisen geht? Schreibt gerne hier eure Meinung oder Erfahrungen!

Manchmal kommt es anders

Kürzlich wanderte ich auf meinem Weg noch euphorisch und voller Zuversicht durch das herrliche Seengebiet im Salzkammergut. Demnächst hätte es nach Paris gehen sollen mit dem Bus und weiter den Jakobsweg an der spanischen Nordküste entlang.

Hätte… deshalb, weil es manchmal eben anders kommt. Schon die letzten Tage kämpfte ich wie erwähnt mit meinem schlechten Gewissen. Einige Probleme kamen auf, mein Fuß begann zu schmerzen, ich schleppte mich die letzten von 22 Tages-Kilometern regelrecht über den letzten Hügel – die Tour eh so gewählt, dass ich nicht über den Schafberg sondern nur am Fuße dessen gehen musste. Und dann noch andere Zeichen: Berührende und dramatische Geschichten, die das Leben so schreiben, wurden mir erzählt. All diese persönlichen Gründe haben mich dazu bewogen, die Entscheidung zu fällen, mich vorzeitig mit dem Zug auf den Weg von Salzburg retour nach Wien zu machen.

Zuversichtlich bin ich, dass ich meinen selbst verursachten getriebenen inneren Druck in den 13 Tagen Pilgern losgeworden bin. Freude auf mein Zuhause, meine Kinder und Familie, meine Freundinnen, meine kuschelige Wohnung, gesundes Essen und darüber, wieder mehr Kleidungsauswahl zu haben, ist groß – obwohl die Erfahrung, Minimalismus zu leben, eine wirklich wertvolle ist und ich diese bestimmt verstärkt fortsetzen werde, weil sie für mich gelebte Leichtigkeit bedeutet.

In meinem neu in Arbeit befindlichen Buch „From Europe to Hawaii“ beschreibe ich meine Reisen und meinen Pilgerweg näher. Vorerst etappenweise werde ich meine Pilgerung bei Gelegenheit fortsetzen und weiter in meinen Reiseblogs darüber berichten.

Herzensgrüße Sandra

Du brauchst nicht immer einen Plan.

Manchmal musst du nur atmen, vertrauen, loslassen und sehen was passiert. (Mandy Hale)

 

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