Das "Bücher mit Herz-Team" wünscht Dir und Deiner Familie einen freudvollen Wandel in ein bewussteres Zeitalter! Bleibe optimistisch, erfreue Dich an kleinen Dingen und verbringe bewusst Zeit mit lieben Menschen, die Dir am Herzen liegen.
Wir sind nun beim letzten der fünf Grundgefühle angekommen!
Das Grundgefühl – SCHAM
Scham ist das Gefühl, das dir zeigt: Hier könnte ich aus der Gemeinschaft herausfallen. Sie erinnert dich daran, dass wir Menschen soziale Wesen sind, dass wir dazugehören und gesehen werden wollen.
SCHAM beurteilt eine Situation als beschämend oder peinlich. Sie taucht auf, wenn du glaubst, nicht richtig zu sein – und weist dich gleichzeitig darauf hin, wie wichtig dir Verbindung ist.
Scham kann sich manchmal wie ein Schatten anfühlen, der dich klein macht. Oder wie eine Welle, die dich überrollt. Du hast das Gefühl, dass du am liebsten im Boden versinken möchtest oder unsichtbar wärst. Doch in ihrer Tiefe steckt eine wertvolle Botschaft: Scham zeigt dir, wo du besonders verletzlich bist – und wo deine Sehnsucht nach Echtheit und Zugehörigkeit wohnt.
Zu wenig von der SCHAM-Energie bedeutet: Du bist taktlos, rücksichtslos, überschreitest Grenzen. Dir fehlt das Feingefühl für andere, und so riskierst du, Menschen vor den Kopf zu stoßen.
Zu viel von der SCHAM-Energie bedeutet: Du ziehst dich zurück, versteckst dich, zweifelst ständig an dir selbst. Du machst dich klein, vermeidest Sichtbarkeit und verlierst die Verbindung zu deiner inneren Stärke.
In unserer Kultur wird Scham (Ich bin falsch) oft mit Schuld (Ich habe falsch gehandelt) gleichgesetzt oder als etwas Negatives verdrängt. Social Media, Perfektionsdruck und ständiger Vergleich können Scham verstärken. Dabei fordert dich das Gefühl der Scham dazu auf, dich respektvoll zu zeigen und Grenzen zu respektieren.
🔹 Scham 🔹
ist ein normales menschliches Gefühl, das Grenzen schützt. Sie soll dich daran erinnern, dass wir nicht allmächtig, nicht perfekt und nicht allein auf der Welt sind.
Beispiel: Du wirst rot, wenn du etwas Peinliches sagst. Das zeigt dir: „Ich bin verletzlich – und das ist okay.“
Gesunde Scham fördert Empathie, soziale Verbundenheit und Authentizität.
Heilsame Fragen:
* Wo halte ich mich klein, obwohl das gar nicht nötig wäre?
* Wo hilft mir Scham, respektvoller und bewusster zu handeln?
* An welcher Stelle darf ich mich mutiger zeigen – auch wenn es sich erst einmal unangenehm anfühlt?
Schreib’s gern in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch! 💬
Bleib im Flow mit Margeaux (Marg-go) Das wünsche ich dir von Herzen 💛
Freude ist mehr als nur ein angenehmes Gefühl. 🌱 Die Kraft der Freude wirkt wie ein innerer Wegweiser, sie zeigt dir, was dich erfüllt, was dir sinnvoll erscheint, welche Werte du hast und wo du dich wirklich lebendig, sicher und geborgen fühlst.
✨ Die Funktion der Freude
Ausrichtung: Freude lenkt dich zu dem, was dir wirklich entspricht und dich erfüllt.
Motivation: Sie schenkt Energie, Leichtigkeit und Antrieb.
Verbindung: Freude verbindet dich mit dir selbst und mit anderen.
Freude ist wie ein Signal deines Inneren: „Hier bin ich richtig, das fühlst sich stimmig an, ich mag mehr davon.“
🌀 Wenn Freude fehlt
Vielleicht kennst du das in der ein oder anderen Form? Du funktionierst, erfüllst Pflichten, aber innerlich fühlst du dich leer oder überfordert. Ohne Freude fehlt dir der innere Antrieb und die Motivation. Das Leben erscheint dir grau und nicht mehr lebenswert. Freude empfinden zu können, sich mitfreuen zu können, ist eine sehr wertvolle Fähigkeit. Sie bringt uns in einen lebendigen Austausch mit uns selbst und mit anderen.
Angst vor Neid kann deine Fähigkeit Freude zu empfinden blockieren. Als Kinder lernten wir schon früh, dass wir uns nicht zu überschwänglich freuen sollen, weil wir nicht immer von Menschen umgeben sind, die sich von Herzen mitfreuen können.
Vielleicht kommen dir auch diese Sprichwörter bekannt vor:? 👉 „Freu dich nicht zu früh.“ 👉 „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“
Solche Sätze prägen unser Verhältnis zur Freude – und können dazu führen, dass wir sie klein halten, anstatt sie in ihrer ganzen Kraft zu leben.
🚨 Wenn Freude überbetont wird
Doch auch das Gegenteil kann passieren: Wenn wir Freude zwanghaft festhalten oder sie „aufsetzen“, verlieren wir die Verbindung zu unserer Tiefe.
👉 Stichwort toxische Positivität: Das bedeutet, dass andere Gefühle – wie Trauer, Wut, Scham oder Angst – verdrängt werden, um „immer positiv“ zu wirken.
Ein Beispiel: Jemand erlebt eine schmerzhafte Trennung, fühlt sich verunsichert und sagt sich aber ständig: „Alles ist gut, es wird schon seinen Sinn haben!“
Die unterdrückten Gefühle verschwinden aber nicht. Sie stauen sich an und blockieren letztlich auch die Fähigkeit, echte Freude empfinden zu können. Echte Freude zu empfinden kann manchmal erfordern, dass wir um einen Menschen oder eine verpasste Gelegenheit trauern. Nach der Trauer kommt die Fähigkeit zur Freude zurück!!!
💡 Heilsame Frage an dich
„Was macht dich wirklich lebendig – jenseits von muss und sollte?“
Wenn du dir diese Frage ehrlich stellst, führt dich Freude nicht weg von dir, sondern tiefer zu dir selbst und zu Selbsterkenntnis.
Mir macht z.B. Schreiben große Freude, aber auch der Austausch mit lieben Menschen oder ein Spaziergang in der Natur erfreut mein Herz. Ich freue mich, wenn du deine Freude in den Kommentaren mitteilst 🌞
🔁 Lass echte Freude zu
Echte Freude entsteht, wenn wir uns erlauben, ALLE Gefühle zu spüren. Die Autorin Vivian Dittmar beschreibt in ihrem Gefühlskompass, dass ein Ungleichgewicht in einem Gefühlsbereich Auswirkungen auf alle anderen hat. Wenn wir „negative“ Gefühle verdrängen, stumpfen wir auch in unserer Fähigkeit Freude zu empfinden ab.
Dazu passend fällt mir das Lied „Kalt und Kälter“ von S.T.S ein mit folgender Textzeile, die einerseits diese „Abstumpfung“ so treffend beschreibt und andererseits die Sehnsucht und die Wichtigkeit echter Gefühle ausdrückt:
„Und i werd kalt und immer kälter, i werd abgebrüht und älter, aber das will i ned, und das muass i jetzt klär\’n! I mecht lachen, tanzen, singen und rear\’n, Angst und Schmerzen soll\’n mi wieder würg\’n, und die Liebe mecht i bis in die Zehenspitzen spür\’n.“
Nur wer Tiefe zulässt, kann auch die Freude in allen Facetten erleben.
📣 Meine Einladung an dich
Teile gerne für dich – oder auch öffentlich: 👉 Was erfüllt dich gerade wirklich? 👉 Was bringt dein Herz zum Leuchten – ganz ehrlich und ohne Filter? ✨
Denn deine FREUDE ist nicht oberflächlich – sie ist ein Wegweiser zu dem, was dich erfüllt, was dich ausmacht und was dein Leben lebenswert macht.
Jeder Mensch, der den Mut hat, seinen eigenen Weg zu gehen – vielleicht sogar unabhängig von gesellschaftlichen Vorgaben, Regeln, Normen, Werbung oder äußeren Erwartungen – und stattdessen seinem Herzen folgt, bereichert und inspiriert seine Mitmenschen.
Damit meine ich nicht, dass wir zu Egomanen werden sollen. Sondern, dass du und ich lernen dürfen, die Aufmerksamkeit von der lauten Welt im Außen nach innen zu richten. Dort, wo wir spüren können:
💜 Was will ich wirklich? Was tut mir gut? Was macht mich zufrieden – tief in meinem Herzen?
In diesem Sinne – Bleib im Flow mit Margeaux 💛 Das wünsche ich dir von Herzen ❤
Auf unserem Sterbebett werden wir nicht die Dinge bereuen, die wir getan haben – sondern die Dinge, die wir nicht getan haben.
Randy Tausch
Es liegt mir am Herzen, das obige Zitat und die folgenden Worte, die am Ende dieses Reiseblogs stehen, bereits auch hier am Anfang festzuhalten (für alle, die aus Zeitmangel oder anderem Interesse den Blog nicht lesen):
Wo brennt es in dir?
Wo ist es Zeit loszulassen?
Wo kannst du deinem Herzen mehr vertrauen als deinem Verstand?
Wo findest du deine Freude (wieder)?
Bist auch du mutig!?
Nimmst du das, was dir wirklich-wirklich wichtig ist, ernst?
Ein Lieblingsplatz von mir – der Port von Barcelona
WEICHENSTELLUNGEN
Wie ist die Idee einer Reise entstanden?
18. Februar 2019 – Im Bus nach Córdoba/Spanien beginne ich meine Erzählung aufzuschreiben. Die Namen in meiner Geschichte zwischen Fiktion und Wahrheit wurden teilweise geändert.
Freiheit ist die Abwesenheit von Druck.
aus „Das Alphabet Gottes“
Idee Jakobsweg
Erst kam der Wunsch, einmal den Jakobsweg zu gehen. Nachdem ich in den letzten Jahren bereits mehrmals nach Mariazell gepilgert bin und ich es außerdem liebe, mich in der Natur zu bewegen, wurde der Ruf nach mehr in mir geweckt. Reisen war schon lange meine Leidenschaft. Das Jahr 2017 kürte ich zu meinem bisher intensivsten Reisejahr, wodurch mein Fernweh nur noch mehr geschürt wurde. Zu verdanken hatte ich dies auch Cara, meiner älteren Tochter, die mir durch ihren Beruf als Stewardess ermöglichen konnte, mit ihr zweimal nach Amerika zu reisen.
Freiheit
Mein Lieblingsfilm “Eat Pray Love” mit Julia Roberts und Javier Bardem öffnete mein Herz, animierte mich zu einer ähnlichen Reise:
erst Italien zum Essen, dann Indien zum Beten, dann Bali zum Verlieben.
Welch wundervolle Vorstellung!
Ich begann, nach dem Ende meiner 2 1/2-jährigen Beziehung meine Freiheit zu genießen – wobei Freiheit bei mir anders zu verstehen ist. Andere würden jetzt auf den Putz hauen, fortgehen, sich mit anderen Männern vergnügen. Das ist es nicht, was ICH unter Freiheit verstehe. Für mich ist Freiheit, meine Wahrheit zu leben. Ganz ich sein zu dürfen, mich nicht für einen anderen verbiegen oder verstellen zu müssen. Das zu leben, was mir wichtig ist. Trotz dieser nun gewonnenen Freiheit verspürte ich den Wunsch nach „dem“ Seelenpartner, der mich eben so nimmt wie ich bin. Mit all meinen Macken und meiner Freiheitsliebe. Und natürlich auch umgekehrt. Ein Mensch, dem ich alle meine Gefühle anvertrauen kann, mit dem ich gemeinsam wachsen kann. Mit all unseren Programmen und Gefühlen, in vollkommener Akzeptanz, ohne Erwartungen, bedingungslos liebend.
In einer Meditation verspürte ich ganz deutlich, dass es diesen gibt und er auf mich irgendwo wartet. Geduldig. Bis ich soweit bin. Oder er.
Ein Seelenpartner muss nicht gesucht werden. Er findet uns genau dann, wenn beide Seelen dafür reif genug sind.
J.S. Wiech
Meine Überlegung kam auf, ob nicht doch mein Ex-Freund M. mein Seelenpartner sei. Von inniger Liebe in meinem Herzen spürend, wechselte meine Stimmung durch aufkommenden Zweifel gerne ihre Farbe. Ist er mein Seelenpartner? Doch wie könne dies der Fall sein, wenn ich Zweifel hege? Wenn er mein Seelenpartner wäre, würde ich es wissen und nicht zweifeln!
Doch ohne Zweifel konnte ich mich nicht auf eine solch längere Reise einlassen, mit dem Wissen, dass jemand daheim auf mich wartet. Ich brauchte den Kopf frei, um meine Wahrheit leben zu können, ohne – in welcher Form auch immer – gehemmt sein zu müssen.
Zeichen
Spannend waren nichtsdestotrotz die Zeichen, in denen ich jedesmal den Eiffelturm wahrnehmen konnte – sei es in einem Instagram-Video von Phil Goodauf dessen Polster auf der Couch oder einer Karte im Scheckkarten-Format, auf der stand “Folge deinem Herzen”, die mir später auch noch meine Freundin aus ihrem Buchladen schenkte.
Finde ich in Paris meinen Seelenpartner?
Die Sehnsucht nach Hawaii verspürte ich erstmals durch den Film und die Musik “The Descendants”. In einem Video und bei einem „Bücher mit Herz“-Verlagsmeeting hörte ich von „ho’oponopono“, es ist ein Ritual aus Hawaii, bei dem es um Vergebung geht, welches mich wiederum zu den Hawaiianischen Inseln führte. Meine Ambition, irgendwann nach Hawaii zu kommen, wurde mit dem Video verstärkt und durch die Tatsache, dass die Hawaiianer so friedlich miteinander leben. Zugefallen ist mir obendrein ein Reiseführer über Hawaii in der bereits erwähnten Lieblingsbuchhandlung Skybooksin Mödling, den ich – als er mir ins Auge gestochen war – um einen Euro gebraucht womöglich in weiser Voraussicht erwarb.
Ruf des Herzens folgen
Aus den Zeichen, die ich erhalten habe, entstand ein Ruf, dem ich folgen wollte. Weitere Weichen wurden gestellt, bis der Beginn (m)einer Reise Wirklichkeit wurde. Es ergab sich eines ins andere. Im Herbst 2018 packte mich endgültig der Entschluss, auf Reisen zu gehen – aus mehreren Gründen: Ich war Single, meine Kinder sind erwachsen geworden und haben beide einen Job, verdienen ihr eigenes Geld, sind autark genug, alleine ihren Weg zu gehen, sodass ich als Mutter meinen Ruf folgen oder auch meinen Spleen durchsetzen kann. Ich las mehrere Bücher, die mir wiederum zufällig in die Hände geraten waren. Es war die „Magnolienfrau“und „Mit 50 Euro um die Welt“. Beide Bücher waren für mich sehr bewegend und inspirierend. Zweiteres erzählt von einem jungen deutschen Burschen, der eine 4-jährige Weltreise machte. Er führte mich zu der Möglichkeit des Couchsurfens. Sogleich lud ich mir die entsprechende App herunter und registrierte mich, um näher in die Welt des „Low-Budget“-Reisens einzutauchen.
Wir kündigten schweren Herzens unsere Wohnung in Liesing, in der wir fast 12 Jahre gelebt hatten. Zwei Jahre zuvor zog ich bereits nach Mödling, was ich positiven Umständen verdanke. Meine jüngere Tochter wohnte seitdem mit ihrem Freund in der Liesinger Wohnung. Es war jedoch eine kostspielige Angelegenheit, und so ließ die Trennung der beiden die Entscheidung fällen, die Wohnung aufzugeben. Meine Idee entstand, meiner Tochter anzubieten, während meiner Reise, die ich einmal geistig für ein halbes Jahr plante, in meine kleine Mödlinger Wohnung zu ziehen. So wäre uns beiden finanziell erst einmal geholfen.
Natürlich würde meine Reise eine „Low-Budget“-Reise werden. Ich informierte mich in unzähligen Videos von Weltreisenden über alles Notwendige. Auch der Jakobsweg kam mir dabei wieder unter. Ich bevorzugte die Küstenvariante und kaufte mir bereits einen Wanderführer für die Region des Camino del Norte wie auch den des Camino de Portuguese. Es gibt – mit wem ich auch spreche – so einige Für und Wider was die Küste und auch Portugal anbelangt. Vielleicht mache ich auch Teile von jedem. Eine Option für mich wäre, nach meiner Mariazell-Pilgerung Anfang Juni weiter zu pilgern und zu trampen, ein bisschen mit dem Zug, ein bisschen mit dem Bus, und zu wandern, wenn mir danach ist – auf diese Weise in Richtung Westen bis nach Paris, dort weiter Richtung Spanien und Portugal bis nach Santiago de Compostela. Und wenn es mir zu heiß wird, lege ich einen Low-Budget-Meeresaufenthalt ein, wo es mir gerade gefällt. Es kamen mir auch weitere Optionen in den Sinn, im wahrsten Sinne, denn Sinn soll das Ganze jedenfalls auch haben… im Dienste der Menschheit.
Ein Ashram in Indien für vier Wochen als Reisebeginn bewegte zuerst mein Herz. Nicht zuletzt Dank „Eat Pray Love„, wo die Hauptdarstellerin in Indien betete, und Dank der „Magnolienfrau“,die in Indien ihre Liebe fand. Ich suchte mir ein Ashram in Goa aus, denn ich liebe das Meer. Ich war beinahe soweit, dass ich buchte. Doch es kamen Bedenken auf, einige Freundinnen und Bekannte rieten von Indien als erste Destination ab und ich bekam nicht nur Angst wegen ihrer Sorgen, was in einem Land wie Indien alles auf mich als Frau zukommen könnte, sondern auch wegen notwendiger Impfungen, die ich vermeiden wollte. Ich machte einen Impfstatus bei meiner Ärztin, die feststellte, dass ich Hepatitis A noch geschützt bin, obwohl meine Impfungen mehr als 20 Jahre zurücklagen. Doch die Ärztin empfahl mir eine Reihe anderer Impfungen, wie Cholera und Hepatitis B, welche ich sogleich trotz meiner inneren Impfabwehr in der Apotheke besorgte. Erst danach las ich im Internet nach, was diese Impfungen für Nebenwirkungen haben können. Obwohl ich durchaus intuitiv wusste, dass ich mich nicht impfen lassen möchte, löste erst das Nachlesen meine Entscheidung aus, mir weder die anderen Empfehlungen noch die beiden bereits im Kühlschrank gelagerten Impfungen zu injizieren. 70,- Euro liegen nun brach, aber gekühlt werden sie wenigstens.
Durch all diese Umstände schien es mir sinnvoller, erst einmal Europa zu bereisen. Mit dieser Entscheidung war ich beruhigter, auch um Sprachen aufzufrischen, denn Englisch konnte ich zwar kommunizieren, doch fehlte mir sehr viel an Routine und Vokabeln, erst recht in Italienisch. Ich begann englische Videos zu schauen und meine Lern-Hörbücher zu hören. In der EU unterwegs zu sein als Start meiner Reise wog mich in Sicherheit. Nur unentschieden war ich, mit welcher Stadt ich beginnen würde. Paris?
Die möglichen Flüge und Hostels als Unterkünfte zu checken, waren der Anfang, ebenso wie die Couchsurfing-App zu durchforsten. Meine Freundin bekam auch Freude daran, und wollte mich die ersten Tage begleiten. Sie wollte so gerne einmal nach Barcelona. Barcelona hat mich bereits vor zehn Jahren zweifellos fasziniert. Und so war es dann auch: Ich begann meine Reise in Spanien, nicht in Frankreich.
Der Plan war somit, meine Reise am 4. Februar 2019 in Barcelona zu starten, denn ab Anfang Februar würde meine Tochter meine Wohnung benötigen. Meine geplante freundschaftliche Begleitung musste jedoch ausfallen. Doch mein Hostel war bereits gebucht – um 12,- Euro pro Nacht im gemischten 12er-Schlafsaal inklusive Frühstück. Es war der günstigste mögliche Tarif in dieser Unterkunft. Zu einer späteren Saison würde der Preis doppelt so hoch sein.
Werde ich es wagen, die Reise nun doch alleine anzutreten? Traue ich mich, den Flug zu buchen, der in der günstigsten Version nicht stornierbar ist? Werde ich diese Risiken eingehen? Oder werde ich doch einen feigen Rückzieher machen, in meine Komfortzone zurücktreten, und das Hostel auf Booking.com bequem und kostenlos stornieren?
Ich wagte es! Ich entschied mich, meine Reise alleine anzugehen und buchte den Flug um 58,- Euro inklusive Gepäckaufgabe, ohne Stornomöglichkeit. Dies war eine echte Hürde für mich und erforderte unglaublich viel Mut.
Wow, ich hab’s tatsächlich getan! Ich hab gebucht!
Jetzt gibt es kein zurück mehr!
Oder doch?
In meinem im Werden befindlichen Buch #fromeuropetohawaiiberichte ich ausführlich über einige Herausforderungen, die mich vor meinen Abflug noch ordentlich auf die Probe stellten.
Paris muss noch warten, es hat in der Detail-Planung noch nicht Platz gefunden. Spanien und Italien jedoch sehr wohl … weil dann doch soweit alles geregelt war und ich ein gutes Gefühl hatte, die Reise anzutreten… und weil wohl der RICHTIGE Zeitpunkt für eine solche längere Reise NIE wirklich gegeben ist! Man findet immer Gründe, warum man daheim bleiben sollte.
Wo brennt es in dir?
Wo ist es Zeit loszulassen?
Wo kannst du deinem Herzen mehr vertrauen als deinem Verstand?
Wo findest du deine Freude (wieder)?
Bist auch du mutig!?
Nimmst du das, was dir wirklich-wirklich wichtig ist, ernst?
Juhu, endlich Ferien, endlich Sonne, Sommer und Leichtigkeit!
Aber auch – sonst wäre es ja nicht ich – Zeit für eine Zäsur.
Was hat das erste Halbjahr 2019 für Geschenke für mich bereitgehalten?
Na eine Menge!!! Das erste Halbjahr war eines voller Höhenflüge, aber auch voller Überraschungen und plötzlicher Wendungen, die schließlich dazu geführt haben, dass ich die Zusammenarbeit mit der Energetik Schule beendet habe. Ein trauriger Moment voller Emotionen, da ich 1 1/2 Jahre teils sehr harter Aufbauarbeit geleistet hatte. Das war wohl einer der Tiefpunkte der ersten Jahreshälfte. Nichtsdestotrotz wünsche ich das Allerbeste und weiterhin viel Erfolg!!!
Doch wie es so ist, wenn Gott eine Türe schließt, es gehen andere Türen auf und plötzlich ergaben sich Möglichkeiten, die ich – wenn ich sie nicht selbst erlebt hätte – gar nicht glauben könnte. Eines dieser wundersamen Fügungen hat dazu geführt, das obiges Foto entstanden ist – ein doppeltes Danke an die beiden Jasmins 🙂 – ihr habt das großartig gemacht. Es zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich diese Bilder ansehe.
Ich habe also den Rest der ersten Jahreshälfte nicht damit verbracht meine Wunden zu lecken, sondern habe meine gesamte Energie daran gesetzt meine eigene Vision zu verwirklichen. Das Ergebnis ist die Energetik-Ausbildung Österreich, die ich gemeinsam mit einem tollen Team motivierter Energetiker und Energetikerinnen aufbauen durfte. Auch hier ein großes Danke an Michael, Natascha, Kary, Christa und die derzeit noch im Hintergrund wirkende Susanne 🙂 .
Im Herbst geht’s dann so richtig los und ich freue mich sehr darauf. Wer Genaueres wissen möchte, sei auf unsere Homepage verwiesen, derzeit noch: www.margeaux.at
demnächst dann: www.energetik-ausbildung.info
Aber was ist eigentlich bei Bücher mit Herz los?
Nun hier gibt es auch einiges, was ich berichten kann.
Einerseits habe ich ein neues Buch begonnen, durch die Aufbau-Arbeit, die mich voriges Jahr doch sehr beschäftigt hat, hatte ich 2018 eine Bücherpause eingelegt.
Im neuen Buch geht es um Frauen und die Frage:
Was Frauen erfolgreich macht?
Dieses Thema beschäftigt mich schon eine ganze Weile und ich durfte mittlerweile einige Frauen interviewen, die beruflich Erstaunliches geleistet haben. Am 17. Juli fahre ich nach Oberösterreich zu Ingrid Gumpelmaier-Grandl, deren Mode in sämtlichen dritten Welt Läden erhältlich ist. Nähere Infos und Hintergründe der Fertigung, findet ihr unter: www.fairytale-fashion.at/
Und last but noch least. Bücher mit Herz bekommt demnächst eine neue Homepage, mit eigenem Webshop – wir sind schon sehr gespannt auf euer Feedback und halten euch auf dem Laufenden.
Also genießt Sommer, Sonne und Ferien und carpe diem