BLEIB IM FLOW mit Margeaux #16

BLEIB IM FLOW mit Margeaux #16

Das Grundgefühl SCHAM

Wir sind nun beim letzten der fünf Grundgefühle angekommen!

Das Grundgefühl – SCHAM

Scham ist das Gefühl, das dir zeigt: Hier könnte ich aus der Gemeinschaft herausfallen. Sie erinnert dich daran, dass wir Menschen soziale Wesen sind, dass wir dazugehören und gesehen werden wollen.

SCHAM beurteilt eine Situation als beschämend oder peinlich. Sie taucht auf, wenn du glaubst, nicht richtig zu sein – und weist dich gleichzeitig darauf hin, wie wichtig dir Verbindung ist.

Scham kann sich manchmal wie ein Schatten anfühlen, der dich klein macht. Oder wie eine Welle, die dich überrollt. Du hast das Gefühl, dass du am liebsten im Boden versinken möchtest oder unsichtbar wärst. Doch in ihrer Tiefe steckt eine wertvolle Botschaft: Scham zeigt dir, wo du besonders verletzlich bist – und wo deine Sehnsucht nach Echtheit und Zugehörigkeit wohnt.

Zu wenig von der SCHAM-Energie bedeutet:
Du bist taktlos, rücksichtslos, überschreitest Grenzen. Dir fehlt das Feingefühl für andere, und so riskierst du, Menschen vor den Kopf zu stoßen.

Zu viel von der SCHAM-Energie bedeutet:
Du ziehst dich zurück, versteckst dich, zweifelst ständig an dir selbst. Du machst dich klein, vermeidest Sichtbarkeit und verlierst die Verbindung zu deiner inneren Stärke.

In unserer Kultur wird Scham (Ich bin falsch) oft mit Schuld (Ich habe falsch gehandelt) gleichgesetzt oder als etwas Negatives verdrängt. Social Media, Perfektionsdruck und ständiger Vergleich können Scham verstärken. Dabei fordert dich das Gefühl der Scham dazu auf, dich respektvoll zu zeigen und Grenzen zu respektieren.

🔹 Scham 🔹

ist ein normales menschliches Gefühl, das Grenzen schützt. Sie soll dich daran erinnern, dass wir nicht allmächtig, nicht perfekt und nicht allein auf der Welt sind.

Beispiel: Du wirst rot, wenn du etwas Peinliches sagst. Das zeigt dir: „Ich bin verletzlich – und das ist okay.“

Gesunde Scham fördert Empathie, soziale Verbundenheit und Authentizität.

Heilsame Fragen:

* Wo halte ich mich klein, obwohl das gar nicht nötig wäre?

* Wo hilft mir Scham, respektvoller und bewusster zu handeln?

* An welcher Stelle darf ich mich mutiger zeigen – auch wenn es sich erst einmal unangenehm anfühlt?

Schreib’s gern in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch! 💬

Bleib im Flow
mit Margeaux (Marg-go)
Das wünsche ich dir von Herzen 💛

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BLEIB IM FLOW mit Margeaux #13

BLEIB IM FLOW mit Margeaux #13

Trauer hilft dir beim Loslassen

Trauer ist ein zutiefst menschliches Gefühl. Sie gehört zu den existenziellen Erfahrungen unseres Lebens – und doch versuchen wir sie meist zu vermeiden, zu überspielen oder zu verdrängen. Dabei ist Trauer nicht nur ein schmerzlicher Zustand, sondern auch eine heilsame Kraft. Sie hilft uns, Abschied zu nehmen – von Menschen, Beziehungen, Träumen oder Lebensphasen, die sich bereits überholt haben.

💔➡️💗
Trauer öffnet unser Herz. Sie macht uns empfänglich für Neues, für tieferes Mitgefühl, für Erkenntnis und innere Reifung.



Wenn Trauer fehlt …

In einer Welt, die Leistung über Emotion stellt, scheint kein Platz für Trauer zu sein. Wer nicht trauert, wirkt oft stark, unberührt oder „funktioniert“ einfach nur noch. Doch unter dieser Oberfläche kann sich eine wachsende innere Leere ausbreiten. Ohne Trauer verlieren wir den Kontakt zu unserer Tiefe – und damit zu uns selbst.

Das Risiko: Wir werden hart, oberflächlich, unberührbar. Die verdrängte Trauer kann uns innerlich aushöhlen.


Wenn Trauer zu viel Raum einnimmt …

Trauer braucht Zeit. Doch wenn sie uns über lange Zeit festhält, wird sie zur Last. Wir hängen an Vergangenem, verlieren die Verbindung zur Gegenwart und damit auch zur Lebensfreude. Der Alltag wird grau, schwer, hoffnungslos. Wir versinken in Melancholie, Wehleidigkeit oder Selbstmitleid.

Die Gefahr: Wir bleiben in der Vergangenheit stecken und finden keinen Zugang mehr zum Leben.


Die Kraft der Trauer

Richtig gelebt, ist Trauer eine große Lehrerin. Sie bringt dich in Kontakt mit deiner Verletzlichkeit – und mit deiner Menschlichkeit, deiner Fähigkeit Mitgefühl zu empfinden. In der Tiefe der Trauer liegen Weisheit, Liebe, Hingabe, Annahme und innerer Frieden verborgen. Sie ist das Element Wasser: Tränen reinigen. Und danach öffnet sich unser Herz erneut.


Heilsame Frage zur Reflexion

💡 Was darf ich loslassen, um Platz für Neues zu schaffen?

Diese Frage kann ein Schlüssel zurück ins Leben sein. Sie hilft, Trauer nicht zu fürchten, sondern als Prozess zu verstehen. Als eine Einladung, dir selbst neu zu begegnen.


Trauer ist ein natürlicher, gesunder Ausdruck unseres inneren Reichtums. Nur wenn wir den Mut haben zu trauern, können wir wirklich loslassen – und im Loslass-Prozess wächst bereits der Keim für den Mut Neues zu wagen, sich auf etwas Neues einzulassen.

Trauer ist nicht das Ende – sondern der Anfang von Tiefe & innerem Frieden.

„Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.“
Laotse

Bleib im Flow
mit Margeaux 💛
Das wünsche ich dir von Herzen ❤


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Weiter geht´s mit der Freude.

Du steckst in der Krise? Was nun …

Du steckst in der Krise? Was nun …

Wie geht es dir? Alles palletti oder geht das Leben gerade sehr hart mit dir um?

Auch ich habe schwere Zeiten hinter mir. Das kannst du mir ruhig glauben. Der Selbstmord meines Mannes in der 17. Schwangerschaftswoche mit unserem zweiten Kind, war sicher mein einschneidenstes Erlebnis überhaupt. Aber auch danach blieb nicht immer alles eitel Wonne. Krankheit, Tod und Abschied, sowie Misserfolge und Fehlentscheidungen haben mir und meiner Familie manchmal das Leben schwer gemacht. Aber es sind nicht die Ereignisse, die uns belasten, sondern unsere Einstellung zum Leben.

Deshalb mein dringender Rat an alle, die gerade am Leben verzweifeln. Ändere so schnell du kannst, am besten sofort, deine Einstellung. Du bist wertvoll, so wie du bist. Beende Schuldgefühle und Selbstzweifel, denn sie nützen niemanden.

Probier doch mal folgendes aus:

Erstens: Sei gut zu dir Selbst!

In meinen schwersten Zeiten, war ich sehr achtsam im Umgang mit mir. Ich habe mich nicht überfordert und darauf geachtet mir selbst immer wieder eine Freude zu machen! Ich habe mir beispielsweise Blumen gekauft.

Zweitens: Bleibe im Augenblick!

Ich habe nicht an die Zukunft gedacht. Am Anfang war es für mich unerträglich, ich konnte mir nicht vorstellen, je wieder glücklich zu sein. Ich wusste, ich muss nur diesen einen Tag überstehen, weiter habe ich nicht gedacht. Nach dem Motto: ein Schritt nach dem anderen. Und ich habe mich für jeden auch noch so kleinen Fortschritt gelobt. Das gab mir die Motivation weiterzumachen.

Drittens: Nimm Hilfe an!

Ich habe jede Hilfe, die mir angeboten wurde, angenommen! In der ersten schweren Zeit war mir jede Hilfe willkommen. Ich war nicht zu stolz, zu überheblich oder eigensinnig, Hilfe anzunehmen. Ich bin von der Selbstverantwortung desjenigen, der Hilfe anbietet, ausgegangen und hatte keine Gedanken wie: „Ich will niemandem zur Last fallen.“

Ich habe darüber nachgedacht, welche Fähigkeiten und Möglichkeiten ich habe und versucht die Aufgaben, die angestanden sind, immer sorgfältig zu verteilen. Ich habe die Vorlieben und Fähigkeiten meiner Familie und meiner Freunde genutzt, aber darauf geachtet, niemanden zu übervorteilen. Ich habe festgestellt, dass auch meine Umgebung vom Tod geschockt war. Mir ist dadurch bewusst geworden, dass es dem anderen durchaus helfen kann, wenn er oder sie etwas für mich und meine Kinder machen darf.

Viertens: Lerne zufrieden und dankbar zu sein!

Erfreue dich an den kleinen Dingen des Lebens, lerne zufrieden und dankbar zu sein für das, was du hast und sei zufrieden mit dir, mit Gott und dem Rest der Welt!

Fünftens: Vertraue auf Gott!

Vertraue auf Gott und darauf, dass alles richtig ist, auch wenn Du es im Moment nicht erkennen kannst. Vertraue darauf, dass es jemanden gibt, der den Plan kennt und den Überblick hat und der es gut mit Dir meint. Wenn Du Gott vertraust, dann kannst Du Dir auch selbst vertrauen. Wenn Du an Gott zweifelst, dann zweifelst Du auch an Dir und Deinen Fähigkeiten. Ich habe mich darauf verlassen, dass alles seinen Sinn hat und darauf vertraut, dass ich es irgendwann erkenne, auch wenn ich es im Moment noch nicht sehen kann.

Durch diese Erfahrung bin ich ein anderer Mensch geworden. Ich bin gereift und glücklicher, weil ich erst durch die Begegnung mit dem Tod gelernt habe,  mein Leben zu schätzen. Heute kann ich viel mehr genießen und empfinden. Ich bin nicht mehr auf der Suche, denn ich habe meinen Frieden gefunden.

Ich fühle mich viel freier als früher. Durch den Tod meines ersten Mannes hat sich mein Horizont beträchtlich erweitert und ich bin ihm dankbar für alles, was ich von ihm lernen durfte.

Allen, denen es im Augenblick nicht gut geht, wünsche ich viel Kraft und Zuversicht. Ich habe folgende Botschaft für Dich: DU wirst es schaffen gestärkt aus der Krise herauszukommen. Glaube an Dich und beherzige die fünf Punkte.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, wie ich aus meiner größten Krise eine Chance gemacht habe, dann lies doch Savitris Botschaft, du kannst es hier bestellen.

Alles Gute wünscht Dir – Margeaux

Die Reise zu mir selbst …

… geht weiter.

Am Montag hatte ich meine erste echte Herausforderung, seitdem mein Experiment läuft.

Du erinnerst dich an mein Experiment?

Die Schwingung hoch zu halten, egal was kommt – seit sechs Wochen gelingt mir das, aber am Montag hat es mich „daklatscht“.

Ich habe erfahren, dass mein Sohn die Klasse wiederholen muss, ein Jahr mit extrem viel Einsatz von meiner Seite umsonst. In mir war Enttäuschung, Enttäuschung, Enttäuschung und vor allem eine riesengroße Trauer.

Mein eigener Schulalbtraum sitzenzubleiben, kam mir hoch. Ich hatte immer eine Riesenangst davor wiederholen zu müssen und habe ALLES dafür getan, um das nicht erleben zu müssen. Es ist mir gelungen! Aber um welchen Preis?

Indem ich mich total verbogen habe und ich seither einige Traumata aus der Schule mit mir rumschleppe. All das kam hoch. WOW. Mit einer Wucht, die mir eine schlaflose und verheulte Nacht bescherte.

Herausfordernd war vor allem, in der Selbstverantwortung zu bleiben und nicht in den Umständen, bei meinem Kind oder wem auch immer die SCHULD zu suchen, sondern bei mir zu bleiben: Ich hab´s verbockt, ihn nicht ausreichend vorbereitet bzw. ihn nicht schon im Halbjahr in die Regelschule gesteckt, weil da war mir eigentlich schon klar, dass es heuer einfach nicht mehr funktioniert, so wie die drei Jahre davor.

Doch es ist, wie es ist. Und ich weiß nicht, wofür es gut ist.

Mein größter Lehrmeister ist mein Sohn. Kein anderer Mensch hat mich so gefordert und dabei soviel über mich und meine Grenzen aufgezeigt – wie er.

Wie hat er reagiert?

Nach dem ersten Schreck – ziemlich gelassen. „Ist OK, geh ich halt in die Schule. Mama kränk dich nicht so. Ist ja nicht so schlimm.“

Übrigens haben das auch meine beiden Töchter gesagt.

Heute geht’s wieder. Ich hab heute auch wieder meine Motivations-CD gehört, gelacht und ein erstes Erfolgserlebnis gehabt.

Das Leben geht weiter und ich gehe mit.

Was ich gelernt habe?

  • Veränderung und Unerwartetes passiert täglich.
  • In der Selbstverantwortung bleiben.
  • lösungsorientiert bleiben, anstatt Probleme zu wälzen.
  • Die eigenen Gedanken kontrollieren. Was finde ich so schlimm daran? Ach dieser eine Gedanke macht mich so traurig! Wie könnte ich anders denken? Was ist das Positive daran?

Gut ist in solchen Situationen ein aufbauendes, positives Buch oder ein positives Video bei der Hand zu haben, das dich wieder positiv stimmt.

  • Gefühle wie z.B. Trauer zulassen, sprich Weinen
  • Sich mit lieben, positiv denkenden Menschen austauschen.

Tja und nach jedem Regentag scheint die Sonne wieder.

Möge sich die bedingungslose Liebe auf dieser Welt und in Deinem Herzen ausbreiten, das wünscht sich

Margeaux von

Bücher mit Herz

Wie Du schwere Zeiten gut überstehen kannst – Trauer

Wie geht es dir? Geht das Leben noch immer hart mit dir um?

Letzte Woche ist meine wunderbare Oma gestorben. Das war ein schwerer Schlag für mich, obwohl ich hellsichtig bin und gesehen habe, dass es gut war, dass sie gehen konnte. Aber mein inneres Kind in mir war traurig und zornig und wollte sich von der erwachsenen Margeaux nicht beschwichtigen lassen. So habe ich mir die Zeit für die Trauer genommen, mich zurückgezogen und meine seelischen Wunden versorgt. Mein Mann hat mich dabei voll unterstützt (DANKE). Bei der Verabschiedung und beim Begräbnis konnte ich auch mit meiner Familie gemeinsam trauern.

Und das Erstaunliche daran: Es hat mir unendlich gut getan. Trost zu erfahren auch von Menschen, die mir bisher gar nicht so nahe standen. Denn die gemeinsame Trauer, das Wissen, dass wir gemeinsam denselben Menschen geliebt und geschätzt haben, hat uns verbunden.

Die bewusste Trauer hatte auch noch den Effekt, dass sie schnell überwunden wurde. Die Verbindung mit meiner Oma ist nun auf eine andere – geistige – Ebene gehoben worden, ich trag sie im Herzen und ich kann mich jederzeit mit ihr verbinden (DANKE).

Schwere Zeiten

Ein kleiner Ausschnitt, wie ich noch viel schwerere Zeiten bewältigen konnte, könnt ihr in folgendem YouTube Video erfahren: mein Auftritt bei der Barbara Karlich Show     Es ist zwar schon eine Weile her, aber trotzdem zeitlos aktuell.

Hier das dazugehörige Buch mit der ganzen Geschichte (einschließlich der ausführlichen Tipps für deine Krisenbewältigung) als E-Book. Als Taschenbuch ist es hier erhältlich oder bestell´ es einfach unter Kontakt.

Eine wahre Geschichte über den Tod und die Liebe

Auf deine Einstellung kommt es an

Doch es sind nicht die Ereignisse, die uns belasten, sondern unsere Einstellung dazu. Deshalb mein dringender Rat an alle, die gerade im Leben verzweifeln. Ändere so schnell du kannst, am besten sofort, deine Einstellung. Frage dich nicht, warum du in diese Situation geraten bist, sondern frage dich, wie du so schnell wie möglich wieder raus kommst. Wie du wieder glücklich sein kannst. Wie du dir selbst oder anderen verzeihen kannst. Denn du bist wertvoll, so wie du bist. Beende Schuldgefühle und Selbstzweifel, denn sie nützen niemanden. Und sei dir gewiss, alles kann sich wieder ändern. Vorige Woche hast du idealerweise bereits folgende Tipps von mir umgesetzt, die mir übrigens in der Trauer um meine Oma wirklich gute Dienste erwiesen haben:

  • Erstens: Sei gut zu dir selbst!
  • Zweitens: Bleibe im Augenblick!
  • Drittens: Nimm Hilfe an!

Für diese Woche habe ich noch folgende Tipps für dich. Probier´ sie doch einfach aus:

Viertens: Lerne zufrieden und dankbar zu sein!

Erfreue dich an den kleinen Dingen des Lebens, lerne zufrieden und dankbar zu sein für das, was du hast und sei zufrieden mit dir, mit Gott, der Schöpfung und dem Rest der Welt!

Ich hatte ein Ziel und eine klare Absicht, ich wusste ich will an dieser Erfahrung, an diesem Schicksalsschlag reifen. Ich will nicht daran scheitern und ich will auf keinen Fall daran verbittern. Ich will weiterhin Freude am Leben haben und ich will wieder glücklich und zufrieden sein. Ich habe mir meine Selbstzweifel eingestanden und mir selbst Mut zugesprochen, indem ich mir immer wieder gesagt habe, dass ich in Ordnung bin, so wie ich bin und so wie ich mich fühle. Dadurch habe ich aufgehört perfekt sein zu wollen und mich mit überhöhten Selbstansprüchen unter Druck zu setzen. Ich habe gelernt mit mir zufrieden zu sein und es ist mir allmählich gelungen meine Zweifel durch Selbstvertrauen zu ersetzen und mich selbst anzunehmen, wie ich bin, Schritt für Schritt.

Fünftens: Vertraue auf Gott!

Vertraue auf Gott und dass alles richtig ist, auch wenn du es im Moment nicht erkennen kannst. Vertraue darauf, dass es jemanden gibt, der den Plan kennt und den Überblick hat und der es gut mit dir meint. Wenn du Gott vertraust, dann kannst du dir auch selbst vertrauen. Wenn du an Gott zweifelst, dann zweifelst du auch an dir und deinen Fähigkeiten. Ich habe mich darauf verlassen, dass alles seinen Sinn hat und darauf vertraut, dass ich es irgendwann erkenne, auch wenn ich es im Moment noch nicht sehen konnte.

Ich habe gelernt, in schwierigen Situationen das Positive zusehen. Alles hat zwei Seiten, und oft erweist sich etwas Schlimmes im Nachhinein als ein Segen.

Durch diese Erfahrung bin ich ein anderer Mensch geworden. Ich bin gereift und glücklicher, weil ich erst durch die Begegnung mit dem Tod gelernt habe, mein Leben zu schätzen. Heute kann ich viel mehr genießen und empfinden. Ich bin nicht mehr auf der Suche, denn ich habe meinen Frieden gefunden. Ich fühle mich viel freier als früher. Durch den Tod meines ersten Mannes hat sich mein Horizont beträchtlich erweitert und ich bin ihm dankbar für alles, was ich von ihm lernen durfte.

Genauso geht es mir nun auch mit meiner Oma, auch durch ihren Tod hat sich mein Blickwinkel wieder erweitern dürfen und ich bin ihr dankbar für alles, was ich von ihr bekommen habe und was ich von ihr lernen durfte. Sie war nicht so groß in Worten, sie war im Grunde ein sehr stiller, in sich gekehrter Mensch, aber durch ihre Taten hat sie mir jedes Mal gezeigt:

  • Ich habe dich lieb!
  • Ich glaube an dich!
  • Du bist wertvoll!

Und dafür DANKE ich dir von ganzem Herzen Oma.

Ich wünsche allen, denen es im Augenblick nicht gut geht und besonders jenen, die um einen geliebten Menschen trauern, viel Kraft und Zuversicht. Denn jede Krise trägt die Kraft in sich, dich zu stärken und deine Einstellung zu transformieren.

Viel Kraft dabei wünscht Dir

Margeaux

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