Wie Du schwere Zeiten gut überstehen kannst …

Wie geht es dir? Alles paletti oder geht das Leben gerade sehr hart mit dir um?

Schau einmal, was mir passiert ist. Es ist zwar schon eine Weile her, aber trotzdem zeitlos aktuell & endlich ist es mir gelungen meinen Auftritt bei der Barbara Karlich Show auf YouTube zu stellen!!!

Hier das dazugehörige Buch mit der ganzen Geschichte als E-Book. Als Taschenbuch ist es hier erhältlich oder bestell´ es einfach unter Kontakt.

Eine wahre Geschichte über den Tod und die Liebe

Schwere Zeiten

Auch ich habe schwere Zeiten hinter mir. Das kannst du mir ruhig glauben. Der Selbstmord meines Mannes in der 17. Schwangerschaftswoche mit unserem zweiten Kind war sicher mein einschneidenstes Erlebnis überhaupt. Aber auch danach blieb nicht immer alles eitel Wonne: Krankheit, Tod und Abschied, sowie Misserfolge und (vermeintliche) finanzielle Fehlentscheidungen haben mir und meiner Familie manchmal das Leben schwer gemacht. Aber es sind nicht die Ereignisse, die uns belasten, sondern unsere Einstellung zum Leben.

Auf deine Einstellung kommt es an!

Deshalb mein dringender Rat an alle, die gerade im Leben verzweifeln. Ändere so schnell du kannst, am besten sofort, deine Einstellung. Du bist wertvoll, so wie du bist. Beende Schuldgefühle und Selbstzweifel, denn sie nützen niemanden. Und sei dir gewiss, alles kann sich wieder ändern. Probier´ doch einfach mal folgendes aus:

Erstens: Sei gut zu dir selbst!

In meinen schwersten Zeiten, war ich sehr achtsam im Umgang mit mir. Ich habe mich nicht überfordert und darauf geachtet, mir selbst immer wieder eine Freude zu machen! Ich habe mir zum Beispiel Blumen gekauft. Außerdem habe ich das Autofahren genossen, denn ich bin immer sehr gerne Auto gefahren und anfangs war das die einzige Freude, die ich hatte. Ich habe vermieden etwas zu tun, das mich an meinen verstorbenen Mann erinnert und schmerzt.

Ich habe mir erlaubt, traurig zu sein und zu weinen. Ich habe alles aufgeschrieben, was mich belastet hat. Und von Rückschlägen habe ich mich nicht unterkriegen lassen! Jeden Misserfolg kannst du in einen Lernerfolg umwandeln.

In meinen schwersten Zeiten habe ich eine Entdeckung gemacht: Ich habe die konstruktive Kraft der Wut erkannt. Ich habe Wut nicht mehr bewertet, denn sie war wichtig, weil sie mir die Energie gab, mich abzugrenzen und loszulassen.

Zweitens: Bleibe im Augenblick!

Ich habe nicht an die Zukunft gedacht. Am Anfang war es für mich unerträglich, ich konnte mir nicht vorstellen, je wieder glücklich zu sein. Ich wusste, ich muss nur diesen einen Tag überstehen, weiter habe ich nicht gedacht. Im Augenblick zu bleiben und nicht an morgen zu denken, hat mir sehr geholfen, die erste Zeit zu überstehen. Nach dem Motto: ein Schritt nach dem anderen. Und ich habe mich für jeden auch noch so kleinen Fortschritt gelobt. Das gab mir die Motivation weiterzumachen.

Drittens: Nimm Hilfe an!

Ich habe jede Hilfe, die mir angeboten wurde, angenommen! In der ersten schweren Zeit war mir jede Hilfe willkommen. Ich war nicht zu stolz, zu überheblich oder eigensinnig, Hilfe anzunehmen. Ich bin von der Selbstverantwortung desjenigen, der Hilfe anbietet, ausgegangen und hatte keine Gedanken wie: „Ich will niemandem zur Last fallen.“

Ich habe die Ressourcen, die ich hatte, genutzt. Bei mir waren das zum Beispiel: mein Organisationstalent, mein großer Freundeskreis und eine starke Familie. Das alles hat mir sehr geholfen. Ich habe darüber nachgedacht, welche Fähigkeiten und Möglichkeiten ich habe und versucht, die Aufgaben, die angestanden sind, immer sorgfältig zu verteilen. Ich habe die Vorlieben und Fähigkeiten meiner Familie und meiner Freunde genutzt, aber darauf geachtet, niemanden zu übervorteilen. Ich habe festgestellt, dass auch meine Umgebung vom Tod geschockt war. Es wurde mir bewusst, dass es dem anderen hilft, wenn er oder sie etwas für mich und meine Kinder machen dürfen.

Ich habe gelernt, in schwierigen Situationen das Positive zusehen. Alles hat zwei Seiten, und oft erweist sich etwas Schlimmes im Nachhinein als Segen.

Durch diese Erfahrung bin ich ein anderer Mensch geworden. Ich bin gereift und glücklicher, weil ich erst durch die Begegnung mit dem Tod gelernt habe, mein Leben zu schätzen. Heute kann ich viel mehr genießen und empfinden. Ich bin nicht mehr auf der Suche, denn ich habe meinen Frieden gefunden.

Weitere Tipps zur Krisenbewältigung erfährst du in einer Woche. Bis dahin sei gut zu dir, denk nicht an morgen und lass dir helfen!!!

Allen und besonders denjenigen, denen es im Augenblick nicht gut geht, wünsche ich viel Kraft und Zuversicht. Ich habe es geschafft, gestärkt aus der Krise herauszukommen und DU wirst es auch schaffen!!!

Viel Kraft dabei wünscht Dir von ganzem Herzen

Margeaux

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