Die Katzenflüsterer – Der BLOG #10

Die Katzenflüsterer – Der BLOG #10

Vinko (mittig), Brave (links), Baccaro (vorne)

// Juli 2025

Im Katzenflüsterer-BLOG geht es um die dalmatinischen Straßenkatzen, er ist die FORTSETZUNG von meinem WUNDER Buch Zwei / Momente zum Staunen – Die Katzenflüsterer. Dort berichte ich über die samtigen Streuner, die wir – Sel & Gil – auf der kroatischen Küste aufgenommen haben und wie die Anfangs-Formel „aus 4 wird 8 wird 11“ entstand. Im BLOG geht es um die Ergänzung der Formel. Aus der Katzenflüsterer-Rolle sind wir alles andere als raus gekommen! Wie geht es nun weiter mit unserer Samtpfoten-Familie? In diesem Blog #10 – der vor(erst)letzte dieser Serie – gibt es Zuwachs! Und einen AUFRUF am Ende!

Ein besonderer Tag und Ort für neues Leben

// 8.8.2024

DREIMAL DIE ACHT! PLUS VIER NEUE KATZENERDENBÜRGER, die sich entschieden haben, einen ganz besonderen Geburtsort zu wählen … Doch erst erzähle ich dir über die Sommerwochen davor, die es wahrhaftig in sich hatten.

Zunächst gab es anderen Zuwachs im alten Steindorf im Hinterland Dalmatiens. Wir nahmen erst einen kleinen Racker wahr, der blind neben seiner Mutter Vroni – wie wir sie rufen – kauerte, die Augen zu und verklebt. Vinko nannten wir den etwa gut zwei Wochen jungen Kater. Beide Fellnasen waren ausgehungert, so päppelten wir sie erstmal mit Nassfutter für Katzen auf. In ihrem Revier bekamen sie von den Einheimischen wie alle anderen Straßenkatzen manchmal für Katzen schädliche Substanzen – vom Brot eingeweicht in für Katzen unverträgliche Milch, oder in Zwiebelsuppe, Chilli-Bohnen, in Knoblauch gekochte Schweineschwarten, alte Schokomuffins und ähnliches, Reste, die Mensch nicht mehr essen wollte, das sie mit dem Dorfhund teilen mussten.

Ihr Wassernapf war dreckverschmiert, von Algen und Bienenschwärmen befallen. So stellten wir Katzenmama wie Baby täglich frisches Wasser bereit. Als sie zu Kräften kamen, schnappte ich den Katzenkorb, lockte die beiden hinein und fuhr in die Tierklinik, um das Augenlicht des Kleinen zu retten. Schon nach wenigen Tagen der Behandlung mit Augensalbe und Antibiotika durfte er seinen Helfern von Aug zu Aug begegnen. Schon ein Jammer, weil man so jung schon mit solchen medizinischen Hämmern auffahren musste, doch andererseits wäre Vinkos Sichtfeld wohl immer schwarz geblieben. Ein Auge blieb leicht beeinträchtigt, doch er konnte damit sehen.

Er wäre nicht der erste gewesen, der blind oder halbblind, wie unser liebevoller, einäugiger Bandit O.G., oder auch Brewy aus Vronis Revier, im Leben zurecht kommen müsste. Bald entdeckten wir besagte Brewy mit ihrem Nachwuchs, sie säugte zwei ungleiche Kittens, wie wir sie hinter unserem Haus auf einem Holzstoß aus unserem Fenster beobachteten. Anfangs sehr scheu, näherten wir uns sehr langsam an die Neuankömmlinge, indem wir auch sie mit Vitaminpaste, Futter und Wasser stärkten. Und wieder mussten wir kränkelnde Wesen feststellen – vor allem der weiß-schwarze Baccaro hatte stark entzündete Augen. Seine Schwester war etwas robuster obwohl wesentlich zierlicher und kleiner als er, dafür aber umso mutiger. Daher bekam sie den Namen Brave. Sie durften wir schon bald anfassen und streicheln. Baccaro brauchte sehr lange Zeit, bis ich ihn erstmals am Schoß nehmen durfte. Das ganze Procedere der Heilung ihrer Augen dauerte ebenso monatelang.

Es war wundervoll zu beobachten, wie die drei – Vinko, Baccaro und Brave – Freunde wurden, wie sie in der Morgensonne herzlich erfrischend Fangen spielten und tagsüber im Schatten kuschelten. Vinko und Brave sahen wie Geschwister aus und Vroni ähnlich. Woher Baccaro stammt blieb uns ein Rätsel. War Vroni auch die Mama von Brave? Womöglich hat Brewy Brave aufgenommen, weil Vroni sie ablehnte? Kaum nachzuvollziehen, doch es ist wie es ist. Hauptsache es ging ihnen besser. Es war WUNDERvoll sehen zu dürfen, wie wir den Dreien das Leben lebenswerter machen durften, wohl anders als ihr Schicksal sonst ihren Lauf hätte nehmen können. Ihre Mütter ließen wir zwischenzeitlich kastrieren, denn sonst ginge das Leid weiter, immer weiter …

Für alle drei Kittens konnten wir nach einigen Hürden einen liebevollen Platz finden, wo sie Streicheleinheiten, regelmäßiges Futter wie auch Pflege und einen sicheren Bereich genießen dürfen, ohne Angst vor Fehden mit räudigen Straßenkatern, ohne triebgesteuerte Handlungen, ohne dadurch entstandenen Verletzungen und Krankheiten, ohne Nachwuchs, der im Leid versinkt, denn auch sie wurden nach etwa sieben, acht Monaten kastriert und von all diesen Exzessen bewahrt.

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WUNDER DAISY

Die wunderschöne Daisy war uns anfangs durch ihren Stummelschwanz aufgefallen. Sie ist nicht scheu und bald haben wir sie streicheln dürfen. Wohl war sie auch verantwortungsbewusst um ihre wunderbare Art vom Aussterben zu bewahren. Es dauerte nicht lange und sie war trächtig. Die Kittens und sie wurden von einem Nachbarn betreut. Doch eines Tages kamen sie ziemlich ausgehungert um die Ecke gebogen, weil Daisy schon ab und an von uns eine kleine Stärkung bekam und dies nun für ihre hungrigen Fellkinder auch nützen wollte. Natürlich gaben wir ihnen allen Futter und sogleich für jede einen passenden Namen – wie immer mit dem gleichen Anfangsbuchstaben wie ihre Mutter. Dora – die süße bräunliche sieht unserer Bora ähnlich, so nannten wir sie D-Ora. Diggy – er ist weiß mit bisschen grau, eine liebliche Gestalt doch mit seiner rosa Nase ein wenig dem räudigen Straßenkater BIG-BIG ähnlich, den alle Katzen wie auch wir selbst im Dorf fürchteten. Wahrscheinlich war er der Vater. Daria oder Dario – anfangs waren wir unsicher. Ist die schöne grau-weiße Samtpfote mit dem Schönheitsfleck eine Sie oder ein Er? Daria entpuppte sich dann doch als eine Cindy Crawford. Zu guter Letzt war da die hellgraue Denny, auch im Namen neutral gehalten, weil wir erst nicht wussten, ob Manderl oder Weiberl. Denny war sehr zart und so wollte Gil sich mehr um sie kümmern. Alle konnten wir nicht durchfüttern. Denny kam immer wieder vorbei und so gab es eine extra Portion für sie. Sie blieb. Und sie ist nun Teil unseres Rudels geworden.

Eines Tages merkten wir, Daisy möchte ihre Kittens nicht mehr stillen. Wahrscheinlich hat sie die vier auch deshalb zu uns gebracht, um sie besser versorgt zu wissen. Nun wussten wir warum. Daisy war wieder trächtig. Oh nein! Wie können wir ihr helfen? Wir setzten alle möglichen Räder in Bewegung und konnten schließlich einen Pflegeplatz finden. Doch wie bringen wir sie dorthin? Erst luden wir Daisy zu uns ins Vorzimmer, um durch unsere Betreuung mehr Vertrauen zu finden.
Einen Tag vor Tag X, bevor ich mich mit ihr auf die Reise machen wollte, mussten wir sie suchen. Wir dachten schon, es wird scheitern. Doch dann kam sie und blieb in dieser Nacht tatsächlich bei uns. Wir spürten, Daisy war froh, fühlte sich geborgen und in Sicherheit. Sie musste nun nicht mehr da draußen funktionieren! Sie durfte sich auf ihre Mutterschaft vorbereiten, ohne Angst haben zu müssen, die Kittens werden von wilden Tieren oder vom eigenen Vaterkater angegriffen.
Eine Katze ist etwa 66 Tage lang trächtig. Wir wussten nicht, wie lange es noch dauern könnte, ihr Bauch war schon sehr groß, es könnte bald losgehen … in einer Woche oder zwei?

Magisch verschwunden

Daisy und ich machten uns also mit unserem Mini-Van auf den Weg. Sie war so entzückend und brav. Das kleine Katzenklo stand unten am Boden beim Beifahrersitz. Auf einer Rast während unserer stundenlangen Reise ging sie sogar auf die kleine Seite. Sie ließ alles geschehen und vertraute mir voll und ganz. Das war sehr erleichternd für mich. Da ich uns die lange Fahrt bis zum Pflegeplatz nicht antun und trotz Bett im Auto lieber mehr Raum zur Verfügung haben wollte, machte ich an einem Ort, wo mich Zeichen hinführten und ich schon mal als Kind war, Rast und fand ein Zimmer für uns. Ein wundervoller Ausblick war uns dort gewährt. Ein einfaches, günstiges Zimmer mit Frühstück, sogar mit Balkon, doch wichtiger war, der Gastgeber war einverstanden mit meiner trächtigen Samtpfoten-Begleitung. Daisy entdeckte schnuppernd ihre neue Umgebung. Unerschrocken sah sie bei der geschlossenen Balkontüre raus, dann sprang sie aufs Bett, schaute ins Bad, setzte sich auf die Couch, unter den Tisch … inspizierte alle Ecken und Enden. Plötzlich verschwand sie. Wie magisch war sie weg. Obwohl ich davor gründlich geprüft hatte, ob es keine Schlupflöcher gab, konnte ich sie nun dennoch nicht finden. Es war als wäre ich in einem falschen Film oder die Matrix hätte Daisy verschluckt. Hat sie sich dematerialisiert? Das Bett war inklusive der Nachtkästchen mit einer Holzleiste umrandet, sie konnte da nicht drunter sein! Oh doch! Nach minutenlangem Suchen, die sich in meinem Schreck wie eine Ewigkeit anfühlten, war sie wie verzaubert aus ihrem Versteck hervorgekrochen. Wie passte sie da mit ihrem dicken Bauch überhaupt durch?

Zwischen Bett und Nachtkasten war da
ein kleiner Spalt, den ich übersah.
Daisy war klüger jedoch
und nützte dieses „Schwarze Loch“.
Selinas Poesie – das reimt sich ja! 🙂

Rasch stopfte ich die Löcher auf beiden Bettseiten mit Polster und Decken zu. „Das fehlt mir noch!“, dachte ich, und war in meinen rasch ausgeklügelten Gedanken froh, ein potentielles unzugängliches Versteck von frisch geborenen Kittens womöglich grad noch verhindert zu haben. Obwohl ich dieses Szenario zu diesem Zeitpunkt gar nicht am „Schirm“ hatte.

Dreimal die Acht, plus die Vier

Spätabends wurde Daisy unruhig. Sie suchte erneut. Ein Platz für ihre Babys? Sie eilte nervös von einer Stelle zur anderen. Am Zusatzbett machte ich ihr ein gemütliches Plätzchen zurecht. Sie lag da und atmete schneller als sonst. Rasch noch ein Handtuch auf die Bettdecke, denn Daisy hatte bereits Ausfluss, der Muttermund schien ein wenig geöffnet zu sein! Oh nein! Es wird doch nicht schon losgehen? „Nein, liebe Daisy, bitte warte noch, bis wir am Zielort angekommen sind!“ Mental versuchte ich noch, sie und mich zu beruhigen. Geschafft von der Reise, schlief ich kurz darauf ein. Bis ich ein Geräusch wahrnahm. Rasch das Handy an, um auf die Uhr zu schauen: 04.09 Uhr in aller Früh! Ich suchte nach Daisy. Und da lag sie auf der anderen Seite am Boden, neben meinem Bett, dort auf der Decke, die ich in das Schlupfloch gesteckt hatte. Ich legte mich auf die andere Bettseite, um in ihrer Nähe zu sein, streichelte und beruhigte sie, und nickte wieder ein. Ein weiteres Geräusch weckte mich eine knappe halbe Stunde später. Ich griff mit der Hand runter zu Daisy und fühlte etwas Nasses. Lampe angeknipst – was erblickte ich da? Ein niedliches, recht schwarzes, nasses Kitten hat soeben das Licht der Welt erblickt und hing da noch an der Nabelschnur der etwas unbeholfenen Katzenmama, die sich auf der braunen Wolldecke, in einem Raum wo sie noch nie in ihrem Leben gewesen war, noch nicht ganz zurecht fand – weitab von ihrer Heimat, wo sie womöglich irgendwo im Gestrüpp mitten von all den Gefahren einer gebärenden Straßenkatze ihre Jungen bekommen hätte.

Doch ich war da. Bei ihr. Welch Ehrerbietung Daisy mir hier erteilte! Ich durfte dabei sein. Das vierte Mal durfte ich Hebamme sein. Katzenhebamme. Hier an einem wunderbaren Ort, zu dem mich Zeichen geführt haben. Jeden einzelnen Augenblick, jede der vier Geburten ihrer Neuankömmlinge, genoss ich und dokumentierte ich mit Bildern, und ich war da, wenn sie mich brauchte. Baby Nr. 1 wollte nämlich gleich unter die Decke krabbeln, da war es wohl sinnvoll für mich einzugreifen und es mit Vorsicht und einem Tuch zu den Zitzen zu leiten. Ein magischer Moment folgte dem anderen. Um 6.10h erblickte das vierte Kitten das Licht der Welt. Jedes hat eine andere Farbmischung – anthrazit, hellgrau, weiß-grau und bräunlich. Sie sind sehr ähnlich dem ersten Wurf – Denny, Dora, Daria, Diggi sehen fast genauso aus wie die vier entzückenden „Frischlinge“. Voll Freude aber doch sehr geschafft – von Reise, neuer Umgebung, Geburt, ohne Schlaf – sah Daisy mich erleichtert an. Sie kümmerte sich rührend um die Kittens, ich musste ihr das Essen vor die Nase stellen, weil sie gar nicht weggehen wollte, so verantwortungsbewusst war sie.

Daisy wollte ihre Babys in jener Nacht bekommen. Solange sie noch bei mir war, wo auch immer, aber dort, wo sie den Menschen kannte, der es gut mit ihr meinte. Einen besonderen Tag und Ort für neues Leben suchte Daisy sich aus. Der 8.8.2024. Dreimal die ACHT. Plus VIER neue Katzenerdenbürger. Sie vertraute sich mir an, sie hat sich entschieden, mir diese wundervollen, magischen Augenblicke gemeinsam mit ihr zu schenken. Dankbarkeit machte sich in mir breit und mein Herz weich.

Ein WUNDER war geschehen!

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Bijela, Bono, Brosa, Bora –
unsere ersten Kittens, März 2023,
wo wir Katzenhebamme sein durften

AUFRUF: Ein Platz zum Leben

// Juli 2025

Zeitsprung, knapp ein Jahr später. Es gab noch viele WUNDERbare, magische wie auch spannende Augenblicke mit unserem Katzenrudel. Doch mit dem WUNDER DAISY möchte ich diese Staffel von „Die Katzenflüsterer – der BLOG“ erstmal schließen. Womöglich wird es ein Büchlein – WUNDER Buch Drei / Momente zum Staunen – Die Katzenflüsterer – von dieser BLOG-Reihe geben, für all jene Katzenfreunde, die gerne mit dem Kauf des Buches den Straßenkatzen helfen möchten, denn der Erlös kommt – wie aktuell bei meinen WUNDER- und POESIE-Büchern – den Katzen zugute. Wahrscheinlich gibt es bald auch einen abschließenden BLOG #11 dieser Serie, von Sel & Gil and the Eleven and more – (Selina und Gil und die Elf und mehr) – dann, wenn wir unseren Platz zum Leben gefunden haben …

Denn: In all diesen unzählig erlebten WUNDERschönen Abenteuern mit unseren geliebten Fellnasen haben wir unsere Hoffnung nie aufgegeben, einen WUNDERvollen Platz zum Leben für uns alle beziehen zu dürfen. Bald wird sich der passende Platz unserer Wünsche, Vorstellungen und Träume zeigen, weil wir wissen, er ist schon da, er ist bereits im Feld. Er möchte uns nur noch finden. Falls du das liest und einen Platz weißt, wo unsere Katzen in Sicherheit leben können, fernab von stark befahrenen Straßen, wo wir auch andere Tiere halten können, wo wir wertschätzenderweise in quasi unberührter Natur leben dürfen, lass es uns bitte wissen! Im angehängten Foto findest du so einige unserer Herzenswünsche für unseren Platz zum Leben für „Sel & Gil and the Eleven and more“. DANKE … und …

Danke fürs Lesen und Mitleben unserer Katzen-Abenteuer.


Herzensgrüße Selina Leone

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Ein einzelnes Tier zu retten verändert nicht die Welt, 
aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!

(Autor unbekannt, könnte aber von mir sein)

Der nächste Schritt zur Veränderung

Der nächste Schritt zur Veränderung

Feine Aussicht auf Mödling: Kraftplatz Pinienwald.

Der nächste Schritt zur Veränderung

Samstag, 14.3.20 – Die Corona-Angst macht sich in meiner Magengegend bemerkbar. Vorerst unbewusst. Denn ich bin ein sehr positiver Mensch. Und vielleicht verdränge ich manchmal die Angst. Diese Ur-Ängste, die wir womöglich alle in irgendeiner Form in uns tragen. Auch habe ich den Eindruck, ich spüre in meinem Körper die globale Angst, ein eigenartiger Druck, ein nervöses Gefühl in Herz- und Magengegend macht sich phasenweise breit. Vielleicht ist es auch dieser universelle Wandel, der gerade geschieht. Ein Wandel, der vom Schatten ins Licht führen und uns neue Türen öffnen will. Wir dürfen uns alle bewusst werden, warum das alles geschieht, welche Chancen diese Situation ins sich birgt. Hier ein Link eines sehr wertvollen Artikel, der – wie ich finde – Hoffnung und Mut unserer derzeitigen Lage verspricht: http://Kurier-Artikel www.horx.com „Ein historischer Moment“.

Bäume umarmen!
Liebe schenken. Liebe schicken.
Liebe fließen lassen.

Die Lieben umarmen!
Alles ist Energie. Alles ist Eins.

Deshalb ist die Zeit ideal, sich seinen Gefühlen bewusst zu widmen. Bei sich zu bleiben, auf sich und in sich zu schauen. Wenn es uns selbst gut geht, wenn wir uns selbst heilen, können wir die Welt heilen. Darum mache ich wie so oft einen Ruhe, Licht- und Kraft-tankenden Wald-Spaziergang in den geliebten Pinienwäldern Mödlings. Liebe- und Lichtschicken, Erden, Danken, Bäume umarmen und Beten sind neben Bewundern der Frühlingsboten, des Lauschens des Vogelgezwitschers und der Genuss der Sonnenstrahlen Begleiter meines Naturgenusses.

Das Alleine-mit-mir-Sein lässt vieles hochkommen. Ich gehe zu meinem Lieblings-Felsen, nur wenige Schritte entfernt von meiner Wohnung, klettere auf diesen sonnendurchfluteten Platz hinauf und fühle in mich hinein. Tränen der Rührung und Dankbarkeit kommen in mir auf. Und ich fühle die Einsamkeit, ich fühle die Angst, nehme sie an, sie darf da sein. Die Zweifel, die mich begleiten im Leben, lasse ich gehen, gebe ich ab. Wenn auch dies nicht von einem Tag auf den anderen geht. Schritt für Schritt kann sich etwas transformieren.

Vertrauen – das ist mein Leitwort, das jetzt umso wichtiger geworden ist in Zeiten dieser globalen Krise, wo Existenzängste, Angst vor Krankheit, womöglich auch vor dem Sterben wie auch Einsamkeit aufkommen.

Es sind die Ur-Ängste, die hochkommen. Ich stelle mir dann das Horror-Szenario vor, und ich merke: Es kann mir nichts passieren. Wir sind so viel mehr als dieses „Fleischklöpschen“. Was jetzt hilft, ist Vertrauen in die göttliche Kraft. Was bleibt uns denn anderes übrig? Wenn Ängste hochkommen und ich aus meiner Mitte gerate, helfen mir, um ins Vertrauen zu kommen, Mediation, Stille, aber auch Bücher, Videos und Vorträge – es gibt so viele wertvolle positiv stimmende Informationen. Gerne höre ich beruhigende heilende Mantren auf YouTube oder meinem Musikkanal, anstelle vom ständigen Anhören der negativen Nachrichten. Die sozialen Medien habe ich nun ebenfalls reduziert, es hat mir nicht mehr gut getan, ständig „gebrainwasht“ zu werden. Stattdessen öffnen geführte Meditationen mein Herz und lösen emotionale Blockaden Schritt für Schritt auf. Wir können nur bei uns selbst beginnen! Geht es mir und dir gut, geht es (auch bald) der Welt gut!

Ich bin aber auch sehr dankbar für das Internet, die sozialen Medien, dafür sind sie doch gut, dass wir kommunizieren können, dass wir füreinander da sind, auch wenn wir uns grad nicht umarmen dürfen. Dass wir uns gegenseitig helfen, Vertrauen schenken, um unsere Ängste loslassen zu können. Und sollte das Internet mal nicht funktionieren, sind wir immer noch da, immer noch miteinander verbunden. So wie wir auch ohne unseren Körper miteinander verbunden bleiben. Alles ist Eins. Alles ist Energie. So wie diese alles umfassende Energie beim Bäume umarmen fließt oder beim Umarmen der Herzensmenschen. Und auch wenn Umarmen jetzt nicht möglich ist, fühlt sich für mich die Erinnerung im Herzen beinahe genauso magisch an. Es ist diese grenzenlose, bedingungslose, allumfassende Liebe in uns. Die Quelle von allem was ist. Sie gibt mir Vertrauen.

Frühlingsboten am Kalenderberg in Mödling.

Jetzt haben wir die Chance bekommen uns zu fragen und zu erkennen, wer wir wirklich sind, wofür wir hier sein dürfen!

Und ich hab mich gefragt:

Welche Veränderung könnte ich selbst als nächsten Schritt für eine lichtvolle Weltveränderung beitragen?

Mir fiel als erstes der Fleischkonsum ein. Ich kaufe für daheim seit längerem kein Fleisch/keine Wurst mehr, doch ganz vegan (vor allem ohne Käse) schaff ich noch nicht. Bis jetzt!
Ab jetzt? Ja, Schritt für Schritt könnte auch das funktionieren! Starkes Reduzieren würde der Welt jedenfalls schon mal gut tun! So wie jede kleine positive liebevolle Veränderung uns einen Schritt weiter bringt.

Magische Erinnerung am Weiher

Auch hab ich mit Freude zu verstehen gegeben, die Nachbarschaftshilfe anzubieten! Ich freue mich, wenn ich im Umkreis helfen kann, ich bin so dankbar, dass ich gesund bin und Menschen zur Seite stehen kann, die Hilfe benötigen. Das Rote Kreuz (Mödling) organisiert eine solche Nachbarschaftshilfe. Meldet euch dort am besten, wenn ihr helfen könnt und wollt! DANKE!

Hast du dich das auch schon gefragt? Welche Veränderung du für die Welt sein könntest? Wo könntest du ansetzen? Jetzt und hier!? Kollektiv können wir nur etwas verändern, wenn wir bei uns selbst beginnen, oder? Schreib unserem Bücher mit Herz Team gerne, welche Ideen du hast! Lasst uns anstecken, mit positiven viralen Ideen, in Liebe und Dankbarkeit! https://www.buechermitherz.org/kontakt/

Ich wünsche euch das Beste, dir und deinen Liebsten, euch allen in meinem Umkreis, meinen Herzensmenschen, euch allen in meinem geliebten Bezirk Mödling, allen da draußen in Österreich, vor allem jenen, die in Quarantäne verweilen müssen, allen Kranken, dass sie rasch gesunden mögen … und allen Menschen auf dieser Erde – auf dieser wunderbaren Erde, die wir nun alle die Möglichkeit bekommen haben, zu erwachen, dankbar zu sein, das zu ehren und zu lieben, was wir haben, anzunehmen was ist und uns bewusst zu machen, dass wir nicht mehr brauchen, dass wir in Fülle leben, uns glücklich schätzen können, uns zu haben!

Ich liebe euch!

Herzensgrüße Eure Selina

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Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

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